Ein Stadttor für Holten

Sie haben sich für Holten einiges vorgenommen (v.l.): Anke Flühr (HIB-Geschäftsführerin), Sabine Schoss (Kassiererin), Stefan Schüring (2. Vorsitzender), Ulrich Latsch (1. Vorsitzender), Werner Lantermann (Beisitzer), Hermann Queck (Beisitzer) und Horst Hülsermann (Beisitzer).
Sie haben sich für Holten einiges vorgenommen (v.l.): Anke Flühr (HIB-Geschäftsführerin), Sabine Schoss (Kassiererin), Stefan Schüring (2. Vorsitzender), Ulrich Latsch (1. Vorsitzender), Werner Lantermann (Beisitzer), Hermann Queck (Beisitzer) und Horst Hülsermann (Beisitzer).
Foto: WAZ FotoPool
Interessen- und Bürgergemeinschaft beginnt Arbeit mit ersten Ideen. Auch ein historischer Weihnachtsmarkt und eine Kummerbox sind geplant.

Oberhausen.. Der Stadtteil Holten mit seiner über 700-jährigen Geschichte wird in diesem Jahr um eine Attraktion reicher: In der Adventszeit ist ein historischer Weihnachtsmarkt geplant, der mit Handwerk und Traditionellem viele Besucher nach Holten locken soll. Das ist eine der Aktionen, mit denen die neue Holtener Interessen- und Bürgergemeinschaft – kurz HIB - an den Start geht.

Auf dem Holtener Markt hat der erst kürzlich gewählte Vorstand dieses neuen Bürgervereins an diesem Freitag eine große Bühne aufgebaut, um auf sich aufmerksam zu machen. „Holten ist ein lebenswerter Stadtteil“, sagt Ulrich Latsch, erster Vorsitzender der HIB, „wir wollen, dass das auch genau so bleibt.“

Eine Stimme für den Stadtteil

Um mit einer Stimme für die Interessen des Stadtteils einzustehen, hat sich die Kaufmannschaft, die bisher in einer eigenen Gruppierung organisiert war, mit den Holtener Vereinen zusammengetan. Im Vorstand und unter den Beisitzern der HIB haben sich Kirche, Kultur, Bürger und Handel zusammengetan. Zweieinhalb Jahre hat es gedauert, aus der alten Interessengemeinschaft HIG die neue gemeinnützige Bürgergemeinschaft mit neuer Satzung zu entwickeln.

Die Geschichte Holtens will die HIB stärker in den Fokus rücken: So ist geplant, ein Stadttor nachzubauen, das Besucher in Holten künftig begrüßen soll. „Ein Stadttor hatten wir bereits zu unserer 700-Jahrfeier aufgebaut, das ist bei Besuchern und Holtenern gut angekommen“, sagt Latsch.

Dass es mit der HIB nun einen zentralen Ansprechpartner für Holtener Interessen gibt, schätzt Stefan Geschke. Als Vorsitzende der neuen Karnevalsgesellschaft „Glückauf“ ist er zum Marktplatzstand der HIB gekommen. „Als neuer Verein muss man sich ja erst einmal ein Netzwerk schaffen.“

[kein Linktext vorhanden] Knapp 70 Holtener Bürger, Vereine und Kaufleute sind bereits Mitglieder der HIB – zwei Frauen leisten an diesem Freitag ebenfalls ihre Unterschrift. „Das ist etwas für den Stadtteil“, sagt Gunhild Witjes. Von der Bürgergemeinschaft wünscht sie sich auch ein lautes Wort zu einer Lücke im Holtener Branchenmix: „Uns fehlt hier wirklich eine Drogerie, es muss etwas unternommen werden, damit sich das ändert.“

Auf Flugblättern sollen Bürger ihre Anregungen notieren, in den Geschäften in Holten liegen diese aus. Zudem ist geplant, einen Kummerkasten einzurichten und die Internetseite mit Informationen zur HIB und Holten zu füllen. Ulrich Latsch: „Wir stehen am Anfang, sind aber voller Ideen.“

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen