Basar in Osterfeld stimmt auf den Advent ein

Beim  4. Osterfelder Adventmarkt stärkten sich  Renate und Heinrich Winkel sowie Elisabeth und Rudi Niemerg (v.l.) mit Glühwein.
Beim 4. Osterfelder Adventmarkt stärkten sich Renate und Heinrich Winkel sowie Elisabeth und Rudi Niemerg (v.l.) mit Glühwein.
Foto: Christoph Wojtyczka
An 25 Ständen präsentierten soziale Akteure Selbstgemachtes. Oberhausen-Osterfeld erstrahlt nun im Glanz der festlichen Weihnachtsbeleuchtung.

Oberhausen..  Weihnachtlich hat sich am vorigen Samstag Osterfeld gezeigt. Der Stadtteil erstrahlte im Glanz der funkelnden Weihnachtsbeleuchtung: Zum vierten Mal fand rund um die Gildenstraße der traditionelle Adventmarkt statt.

Verbände, Einrichtungen und Gemeinden verkauften an liebevoll dekorierten Ständen selbstgemachte Liköre, Plätzchen, Adventkränze, Tischdecken oder Holzfiguren. Alle Einnahmen gingen an gute Zwecke und eine Flüchtlingsinitiative.

Vor vier Jahren ist die Idee zum Adventmarkt entstanden: „Früher wurde nur die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes eingeschaltet, wir wollten aber etwas drumherum bauen“, erzählt Hans-Georg Gosda, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Osterfeld (Wego). Gemeinsam mit Heiner Emschermann, Leiter des Caritas Bistros „Jederman“, und vielen Ehrenamtlichen wurde der Adventmarkt auf die Beine gestellt. An 25 Ständen präsentierten ausschließlich soziale Akteure Gestecke, Krippenfiguren, Dekoratives, Holzarbeiten, Backwaren, Liköre, süße Leckereien und was es sonst noch Verlockendes zur Weihnachtszeit gibt.

Ausschau nach gestrickten Socken

Manche nutzten das Angebot, um erste Weihnachtseinkäufe zu erledigen oder Geschenke zu besorgen. Wie Janine Weszynski, die am Stand der Caritas Ausschau nach gestrickten Socken hielt: „Ich komme jedes Jahr her und suche nach schönen Kleinigkeiten, die unter dem Christbaum landen. Mir gefällt, dass die Einnahmen sozialen Zwecken zugute kommen – das ist mal ‘was anderes.“

Diana Krämer und ihre Mutter wärmten sich mit Glühwein und warmem Apfelsaft. Beide sind zum ersten Mal zum Adventmarkt gekommen und begeistert: „Die Atmosphäre ist toll, die viele Arbeit sollte hoch angerechnet werden.“ Aber: „In Weihnachtsstimmung bin ich leider noch nicht, doch das kann ja noch kommen“.

Inklusion vor Ort

Neben den qualitativ hochwertigen Handarbeiten lockte der Handwerkermarkt mit Live-Musik und Showeinlagen auf den Dorfplatz. Die Bläserklasse des Elsa-Brändström-Gymnasiums, die Tanzgruppe der Gesamtschule Osterfeld und die integrative Gruppe der Tanzfreunde Oberhausen der Caritas sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Viele der Lauschenden schunkelten und wippten im Takt, stärkten sich mit einer Bratwurst oder selbst gemachten Reibekuchen. „Hier findet Inklusion vor Ort statt – es ist jeder willkommen, mit oder ohne Handicap“, sagte Ludgerus Breuckmann, Vorstandsmitglied des Osterfelder Bürgerringes, stolz. Am späten Nachmittag wurde dann feierlich die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet – die Hobby Singers heizten gemeinsam mit dem Blasorchester St. Pankratius den Besuchern kräftig ein.

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