Nebenher noch Unternehmer

Dass sich auch ein nebenberuflich geführtes Unternehmen erfolgreich am Markt behaupten kann, belegt die Firma „Ordana“. Vor zehn Jahren wurde sie aus Leidenschaft zur Informationstechnologie von zwei Personen in Oberhausen gegründet, später kam eine weitere hinzu; der ausführliche Firmenname gibt darüber Aufschluss: Ernemann, Hellfritzsch & Knorr GbR.

Das sind die Namen der drei Geschäftsführer, zugleich auch schon aller Mitarbeiter. Doch Expansion wird nicht ausgeschlossen. „Die in den letzten Jahren sukzessive gestiegenen Umsätze, ein fester Kundenstamm sowie unsere aktuelle Auftragslage lassen uns positiv in diese Richtung blicken“, meint Geschäftsführerin Dina Knorr.

Angefangen mit der Installation und Konfiguration von Telefonanlagen ist Ordana mittlerweile zu einem kleinen Allrounder in der IT-Branche herangewachsen. Zu seinem Portfolio gehören der Aufbau von EDV-Netzwerken mit Sicherheitskomponenten, Viren- und Spam-Schutz für den E-Mail-Austausch, Webdesign oder PC-Installationen und ihre Wartung. Mit dem Einstieg von Dina Knorr wurde die Kreativ-Seite um selbst hergestellte Taschen für IT-Systeme oder Smartphones, aber auch kleine Accessoires ausgeweitet.

Geschäftsführer Maik Ernemann sieht einen Wettbewerbsvorteil in den außergewöhnlichen Geschäftszeiten seiner Gesellschaft. „Wir arbeiten auch dann, wenn andere Feierabend machen.“ Dies garantiere vielen Kunden einen unterbrechungsfreien Arbeitstag, Betriebsabläufe gerieten so nicht ins Stocken.

Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen heute Privat- und Geschäftsleute. Die Chancen stehen gut, dass sie ihnen nicht ausgehen. Denn die IT-Branche unterliegt einem stetigen Wandel. Die möglichen Bedrohungen für Computer-Systeme erfordern laufend Reaktionen, die Ordana im Auge behält.

Im zehnten Geschäftsjahr haben die drei Firmenlenker ihre Gesellschaft bürgerlichen Rechts auch als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen.

Obwohl sie in Oberhausen viele Stammkunden haben, entschlossen sie sich 2012, ihr Unternehmen an die Karl-Peters-Straße in Bottrop zu verlagern. Knorr: „Wir haben ein Haus erworben, in dessen Räumlichkeiten auch die Firma untergebracht wurde.“

 
 

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