Nach Übergriffen mehr Überwachung im Oberhausener Aquapark

Die OGM setzt zur Vermeidung weiterer Übergriffe auf den stärkeren Einsatz von Sicherheitspersonal.
Die OGM setzt zur Vermeidung weiterer Übergriffe auf den stärkeren Einsatz von Sicherheitspersonal.
Foto: WAZ
Das Freizeitbad Aquapark soll nun stärker von Sicherheitspersonal überwacht werden. Anlass sind kürzliche sexuelle Handlungen zwischen Minderjährigen.

Oberhausen. Die Sicherheitsvorkehrungen im Aquapark sind verschärft worden. Das veranlasste die Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) als Eigentümerin des Freizeitbades, nachdem es am 10. Mai zu sexuellen Handlungen zwischen zwei Minderjährigen gekommen sein soll. Bereits im März soll es zu Belästigungen von drei Mädchen durch mehrere junge Männer gekommen sein.

Auch wenn es derzeit nach Informationen der Polizei keine Hinweise darauf gibt, dass der 15-jährige Junge das Mädchen (14) gezwungen haben soll, hat die OGM entschieden, für mehr Sicherheit im Bad zu sorgen. Derzeit ist Sicherheitspersonal der Oberhausener Firma „Sam Security“ im Einsatz. Unter der Woche zeigt – neben dem Badepersonal – ein Sicherheitsmitarbeiter Präsenz, am Wochenende sind zwei Personen vor Ort.

Videoüberwachung wird vielleicht ausgeweitet

Außerdem sind die Badaufsichten mit Comic-Zeichnungen ausgerüstet worden, die nicht-deutschsprachigen Besuchern die Baderegeln erklären sollen. Diese Tafeln sind gerade von der Deutschen Gesellschaft für Badewesen herausgegeben worden. Großflächige Plakate, die auf die Videoüberwachung im Bad hinweisen, sind derzeit in Druck.

Ob die Videoüberwachung zusätzlich zu den bereits bestehenden 20 Kameras ausgeweitet wird, wird geprüft. „Wir müssen sehen, wo es Sinn macht“, sagt Timo Schirmer von der Betreibergesellschaft des Bades. Schließlich dürfen nicht alle Bereiche – wie Umkleiden oder Toiletten – überwacht werden.

 
 

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