Motorradfahrer Ruhrgebiet beim Foto-Shooting in Oberhausen

Beim dritten Motorradfahrer-Fotoshooting im Olgapark durfte viel gelacht werden.Foto: Franz Naskrent
Beim dritten Motorradfahrer-Fotoshooting im Olgapark durfte viel gelacht werden.Foto: Franz Naskrent
Foto: FUNKE Foto Services
Das dritte Foto-Shooting der Motorradfahrer Ruhrgebiet fand Sonntag im Olga-Park in Osterfeld statt. 40 Biker kamen mit ihren schweren Maschinen.

Oberhausen.. Achtung gebietend ragt der frühere Förderturm an der Vestischen Straße in die Höhe. Rund 40 Motorräder und ein Trike, ein motorisiertes Dreirad, passieren hier am Sonntagvormittag die Zufahrt in den Olga-Park. Im Internet haben Olli Mo­ritz und Frank Grünewald auf motorradfahrer-ruhrgebiet.de hier zum dritten Foto-Shooting aufgerufen. 70 Teilnehmer haben sie erwartet. Wegen des anfangs mittelmäßigen Wetters sind es dann weniger, die vorfahren, um sich mit ihren zweirädrigen Kraftprotzen professionell ablichten lassen.

Jungfotograf Lauritz Afflerbach hat Kamera und Stativ über einer der Minigrachten aufgebaut. Vor ihm reihen sich die Biker mit ihren bis zu 300 Kilo schweren Maschinen zum Gruppenbild auf. Als es „im Kasten“ ist, applaudieren sie.

Einer der Fans rollt mit seiner Honda-Rennmaschine heran

Jetzt sind Einzelaufnahmen angesagt. Für jedes Motorrad hat Frank Grünewald, der Organisator, zehn Minuten eingeplant. Das zieht sich hin. Aber weil sich der Himmel gegen Mittag aufklart, können die Fans beste Bildqualität erwarten.

Man kennt sich meist nur mit Vornamen. Jetzt ist Clemens mit seiner 750er BMW an der Reihe. Die alte Polizeimaschine, Baujahr 1992, ist heute schwarz lackiert. „Etwas zurück“, ruft ihm der Fotograf aus 20 Metern Entfernung zu. „Perfekt!“, bestätigt er die Position von Mensch und Maschine mit dem Gasometer als Kulisse. Dann klicken die Kameras. Neben dem Berufsfotografen machen auch zwei der Fans Aufnahmen. Clemens posiert noch einmal vor und hinter seiner BMW. Dann rollt einer der Fans mit seiner Honda-Rennmaschine heran. Er kniet davor, umarmt sie zärtlich. Es gibt schallendes Gelächter.

Überhaupt geht es lustig zu. Das ist auch der Grund, warum Britta Fiedler aus Eisenheim mit ihrer weißen 600er Honda dabei ist. „Es macht einfach Spaß“, sagt sie. Holly heißt ihre 260 km/h schnelle Maschine. Seit 2005 fährt sie Motorrad. „Ich liebe Motoren“, gesteht sie, auch in der Freizeit. Denn im Beruf fährt sie Lkw. „Frau am Steuer - ist das überhaupt statthaft?“, frotzelt jemand von hinten.

Regelmäßiger Stammtisch

Ob Monteur oder Manager, „wer man ist und was man macht, spielt unter Motorradfahrern keine Rolle“, sagt Olli Moritz. Die gemeinsame Leidenschaft verbindet. Auf ih­rer Internetplattform wird „Benzin geredet“, wie es im Jargon heißt, also gefachsimpelt. Außerdem verabreden sie sich dort zu gemeinsamen Ausfahrten. Und an jedem zweiten Samstag eines Monats kommen sie zum Stammtisch im Restaurant Matecki an der Einbleckstraße in Dellwig zusammen. Das nächste Treffen ist am 9. Juli ab 19 Uhr. Wer ein Krad hat, ist dort herzlich willkommen.

 
 

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