Mit „Musik der Zukunft“ beginnt die Konzertsaison 2014

Kommt im Mai: Die Kammerphilharmonie Amadé mit ihrem Leiter Frieder Obstfeld.
Kommt im Mai: Die Kammerphilharmonie Amadé mit ihrem Leiter Frieder Obstfeld.
Foto: WP
Anzahl der Konzerte wegen der Haushaltssanierung von sechs auf vier reduziert. Attraktive Eintrittspreise konnten gehalten werden. Renommierte Orchester mit namhaften Dirigenten und Solisten und sinfonische Musik auf höchstem Niveau. Einzeltickets und vier Konzerte für den Preis von dreien als Abo.

Oberhausen.. Zwei Änderungen müssen die Freunde der Internationalen Sinfoniekonzerte der Stadt Oberhausen hinnehmen: Die Anzahl der Konzerte wird in der Konzertsaison 2014 von sechs auf vier reduziert. Das Konzertjahr ist künftig, anders als die Spielzeit des Theaters, die immer im September beginnt, mit dem Haushaltsjahr identisch.

Durch die Reduzierung der Konzerte spart die Stadt, dem Haushaltssanierungsplan gemäß, 45.000 Euro ein. Der Eintrittspreis für die einzelnen Konzerte ändert sich hingegen nicht. Abonnenten des Gesamtpakets (alle vier Konzerte) zahlen den dreifachen Einzelpreis der jeweiligen Preiskategorie. Schüler, Studenten und Inhaber des Oberhausen-Passes erhalten auf Einzel- und Abonnentenpreise eine Ermäßigung von 50 Prozent.

An Attraktivität hat das Programm nichts eingebüßt

An Attraktivität hat das Konzertprogramm 2014 hingegen nichts eingebüßt. Namhafte Orchester, Dirigenten und Solisten präsentieren sinfonische Musik auf höchstem Niveau in der für ihre hervorragende Akustik bekannten Luise-Albertz-Halle. Mit „Musik der Zukunft“, dem Auftaktkonzert unter Leitung des Dirigenten Oliver Leo Schmidt, der in Oberhausen geboren wurde und aufgewachsen ist, geht die Saison 2014 gleich mit einem besonderen Highlight los. Der Solist des Konzerts (J. Brahms Violinkonzert D-Dur op. 77) wird demnächst in einem Violinwettbewerb der Folkwang Akademie der Künste ermittelt. Amen Feizabadi, der Komponist der Uraufführung „Tasnif“, studierte ebenfalls an der Folkwang Akademie in Essen. „Junge Komponisten haben selten die Gelegenheit, dass ihr Werk aufgeführt wird“, sagt Kulturbüro-Leiter Volker Buchloh, der die internationale Konzertreihe organisiert.

Am 21. Mai gibt’s ein Wiedersehen mit der Kammerphilharmonie Amadé, am 7. September gastiert die Nordwestdeutsche Philharmonie in Oberhausen und am 13. November kommt die Philharmonie Kiew.

 
 

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