„Lückenlos“: kein Kind zurücklassen

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36 Seiten stark, bunt gestaltet und voller Inhalt – das ist „Lückenlos“, eine Broschüre, die Oberbürgermeister Klaus Wehling im Kinder- und Familienzentrum der Awo vorstellte. „Um Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen in Oberhausen zu ermöglichen, haben wir uns entschlossen, unser Augenmerk besonders auf Kinder, Jugendliche und deren Familien zu legen“, sagt Klaus Wehling.

„Kinder stark machen und von Anfang an bestmöglich fördern, sind zentrale Voraussetzungen für gelingende Prävention“, ergänzt Elke Münich, Beigeordnete für Familie, Bildung und Soziales. Die Broschüre „Lückenlos“ skizziert viele Präventionsangebote. So finden sich Artikel zu Familien-Hebammen, zum Bewegungsprojekt „Kids aussem Sitz“ oder zur Sprachförderung von Flüchtlingskindern. Neben den Beschreibungen gibt es die passenden Kontaktdaten. „Viele Präventionsmaßnahmen bieten wir in enger und guter Kooperation mit freien Trägern“, so Andreas Stahl, Leiter des Büros für Chancengleichheit. „Das ist auch das, was Oberhausen auszeichnet: Wir arbeiten vernetzt zusammen und handeln miteinander.“

Dass dies gelingt, ist auch ein wesentlicher Aspekt bei der Umsetzung des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen“, bei dem Oberhausen Modellstandort ist. Ziel ist der Aufbau lückenloser Präventionsketten. Für die wichtige Rolle der Stadt im Modellvorhaben steht auch der große Fachkongress zum Landesprogramm „Kein Kind zurücklassen“, den Oberhausen am 29. August ausrichten wird.