Oberhausen

„Linkin Park“: Bandkollege verrät in Oberhausen tragisches Detail aus Chester Benningtons Leben

Der verstorbene „Linkin Park“-Frontmann Chester Bennington zusammen mit seinem Bandkollegen Mike Shinoda auf der Bühne.
Der verstorbene „Linkin Park“-Frontmann Chester Bennington zusammen mit seinem Bandkollegen Mike Shinoda auf der Bühne.
Foto: imago/ITAR-TASS

Oberhausen. Er war das Gehirn von „Linkin Park“. Das Gehirn, der erfolgreichsten Band des 21. Jahrhunderts: Mike Shinoda. Der Mann, der im Hintergrund die Beats zusammenzimmerte, während Frontmann Chester Bennington sang, als hinge sein Leben davon ab.

Das jedoch nahm sich die „Linkin Park“-Stimme vor gut anderthalb Jahren selbst. Bandkollege Mike Shinoda (42) rückte ins Rampenlicht.

Linkin Park: Mike Shinoda in der Oberhausener Turbinenhalle

Kein leichter Schritt, aber der Richtige. Da gab es wohl am Mittwochabend in der Oberhausener Turbinenhalle keine zwei Meinungen. Auch wenn ihn Chester Bennington noch immer als unsichtbarer Freund begleitet.

Man merkt es, wenn er „Linkin Park“-Songs performt. Gefühlt steht Chester immer noch neben ihm. Vor allem in den Momenten, in denen er mit Geschichten über seinen verstorbenen Freund zu Tränen rührt.

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Mike Shinoda verrät Detail über Chester Bennington

Mit Worten, die dieses schaurige, kalte Kribbeln im Bauch zurückholen, das wohl viele Fans an jenem heißen Julitag verspürten, als bekannt wurde, dass sich Chester Bennington das Leben nahm. Anekdoten, die ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

So lobte Shinoda das Publikum als das lauteste, das er auf der Tour bislang erleben durfte.

Dieser Moment in der Turbinenhalle erinnerte ihn an seine Zeit mit Linkin Park: „Ich habe mich so oft mit Chester gestritten, wenn er das früher gesagt habe. Ich fragte ihn dann immer: ‚War das wirklich das lauteste Publikum? Oder war es nur sehr gut?‘ Bei ihm gab es immer nur das Beste oder das Schlimmste.

Geschichte rührt zu Tränen

Es ist eine Geschichte, die den Konflikt verständlich macht, in dem Bennington vor seinem Tod gesteckt haben muss.

Doch auch wenn bei Linkin-Park-Songs wie „In the end“ oder „Numb“, bei denen das Publikum den Part von Chester Bennington sang, die ein oder andere Träne floß - es war kein trauriger Abend.

Im Gegenteil: Mike Shinoda schaffte es, sein Publikum zu begeistern. Mit einer kindischen Freude an der Musik, die sich Chester sicher für seinen Freund gewünscht hätte.

 
 

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