Lebensgefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Lebensgefährlich war eine Aktion, dreier junger Männer zwischen 15 und 18 Jahren: Sie trafen sich am Karfreitagmorgen an der Landwehr. Einer von ihnen hatte eine Rolle Geschenkband dabei. Das Band befestigten sie an einer Baustellenabsperrung, zogen es über die Straße und banden es auf der anderen Seite an einem Straßenschild fest.

Dieses Geschehen beobachteten Zeugen, die umgehend die Polizei verständigten. Zur selben Zeit fuhr ein 36-jähriger Oberhausener die Landwehr lang. Das Hindernis war für den arglosen Autofahrer in der morgendlichen Dunkelheit nicht zu sehen. Als das Auto gegen das Band fuhr, spannte sich dieses so sehr, dass das Verkehrszeichen umgerissen wurde und auf das Autodach schlug.

Kurz darauf traf die Polizei ein. Eine Zeugin informierte sie über das Geschehen. Diese Zeugin entdeckte die Täter wenige Minuten später erneut – als sie Geschenkband über die Oberleitung der Straßenbahn warfen. Die Frau rief erneut die Polizei. Diesmal trafen die Polizisten auf die drei jungen Männer, die flüchteten. Einen der Täter konnten die Ordnungshüter packen. Bei der Durchsuchung des Jugendlichen fanden sie die detailgetreue Nachbildung eines G 36 Sturmgewehres.

Die anderen beiden Jugendlichen waren schnell ermittelt. Dem Trio wird unter anderem ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.

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