Oberhausen

Oberhausener fehlen häufiger bei der Arbeit als andere – aber es gibt auch eine gute Nachricht

Versicherte der AOK aus Oberhausen fehlen häufiger bei der Arbeit als Arbeitnehmer aus Essen und Duisburg.
Versicherte der AOK aus Oberhausen fehlen häufiger bei der Arbeit als Arbeitnehmer aus Essen und Duisburg.
Foto: Imago
  • Aktueller Gesundheitsbericht der AOK zeigt, dass Oberhausener häufiger bei der Arbeit fehlen
  • Arbeitnehmer aus Essen und Duisburg haben weniger Fehltage
  • Doch die Zahl der Fehltage hat sich bereits verringert

Oberhausener, die bei der AOK krankenversichert sind, waren im letzten Jahr häufiger arbeitsunfähig als Versicherte in anderen Städten. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsbericht der AOK. Pro Versichertem haben sich im Durchschnitt 15 Krankheitstage angehäuft.

Zum Vergleich: In den Ruhrgebietsstädten Duisburg und Essen beläuft sich die Zahl der Krankheitstage auf rund 13 Fehltage.

18.000 Oberhausener bei AOK sozialversichert

„In Oberhausen sind knapp 18.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert“, erklärt eine Sprecherin der AOK Rheinland/Hamburg.

Knapp die Hälfte von ihnen war mit 50,76 Prozent laut den AOK- Auswertungen im Jahr 2017 mindestens einmal krankgeschrieben. Die Oberhausener seien zwar seltener krank gewesen als im Vorjahr, trotzdem sei der Krankenstand nach wie vor hoch.

„Der Gesamtkrankenstand in Oberhausen lag über dem durchschnittlichen Gesamtkrankenstand der AOK-Versicherten im Rheinland von 5,58 Prozent“, so die AOK-Sprecherin.

Unter dem Begriff Krankenstand versteht die Krankenkasse den Auswertungszeitraum der angefallenen Arbeitsunfähigkeitstage im aktuellen Bericht.

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Oberhausener leiden häufig an chronischen Schmerzen wie Rückenschmerzen

Oberhausener fehlen aus verschiedenen gesundheitlichen Gründen.

Die AOK kennt die Gründe ganz genau. Viele melden sich wegen Muskel- und Skeletterkrankungen krank. Chronische Krankheiten wie Rückenschmerzen verursachen die meisten Fehltage.

Im Durchschnitt fiel jeder AOK-versicherte aus Oberhausen im vergangenen Jahr an rund sieben Wochentagen wegen einer Erkrankung des Muskel-Skelett-Systems aus.

Auf Rang zwei der Gründe für die Fehltage sind aber Atemwegserkrankungen.

Wie im Vorjahr: Fehltage wegen Depressionen und psychischen Erkrankungen hoch

„Rein rechnerisch weist jeder AOK-versicherte Beschäftigte in Oberhausen im Schnitt 3,4 Fehltage aufgrund einer Atemwegserkrankung auf“, erklärt die Sprecherin.

Dazu gehören häufig eine Bronchitis und ähnliche Krankheiten.

Wie im Vorjahr bleibt aber auch die Zahl der Fehltage wegen psychischen Erkrankungen wie Depressionen in Oberhausen hoch.

 
 

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