Keine Security in Heimen für Flüchtlinge

Übergriffe von privaten Sicherheitsleuten auf Flüchtlinge in Unterkünften in Burbach und Essen haben für Entsetzen gesorgt. Viele Bürger fragen: Wie ist die Unterbringung an den zwei hiesigen Standorten an der Bahn- und Weierstraße geregelt? Hier unterscheidet sich der Unterhalt der Unterkünftige von den betroffenen Heimen. Ein privater Sicherheitsdienst ist nicht beauftragt, heißt es auf Anfrage bei der Stadt.

„Dies“, so Sprecher Rainer Suhr, „ist aus den Erfahrungen der Vergangenheit nicht notwendig.“ Die Bewohner werden von Sozialarbeitern betreut, darüber hinaus organisieren „Kinder- und Flüchtlingsrat“, der Verein „Kinder- und Kulturkreis“ sowie kirchliche Einrichtungen Hausaufgabenbetreuung oder Schulwegbegleitung. Laut Stadt bekochen sich die Flüchtlinge in Familien- und Gemeinschaftsküchen selbst. Die „Tafel“ unterstützt außerdem das Heim an der Bahnstraße. Die OGM stellt zwei Hausmeister und ist Betreiber der Gebäude.