Keime im Wasser vermeiden

„Trinkwasser ist ein Lebensmittel und sollte auch so behandelt werden.“ Dieser Ratschlag kommt von 110 Fachleuten, die sich auf Einladung der Rheinisch-westfälischen Wasserwerksgesellschaft (RWW) trafen und über Hygiene und Versorgungssicherheit in der Hausinstallation diskutierten. Sanitärhandwerker aus Oberhausen und anderen Städten der RWW-Region sowie Wasserexperten von Herstellerfirmen, des Wasserforschungsinstituts IWW und der Westfälischen Provinzial Versicherung waren sich einig, dass mehr für die Trinkwasserhygiene in Gebäuden getan werden sollte.

Hahn länger geöffnet lassen

Während RWW die eigenen Leitungsnetze mit Trinkwasser spült, wollen Verbraucher dieses Wasser lieber sparen und stoppen in ihren Wohnungen und Häusern den Wasserfluss. Dies kann einen Stau in der Trinkwasserleitung auslösen. Verkeimungen des Wassers wären mögliche Folgen. Damit das nicht passiert, rät RWW: Verbraucher sollten nach der Rückkehr aus dem Urlaub oder bei der Übernahme einer Ferienwohnung erst einmal den Wasserhahn aufdrehen und das Wasser längere Zeit laufen lassen. Sobald das Wasser spürbar kühler wird, stammt es nicht mehr aus der Hausinstallation, sondern aus den großen Rohren der Versorger, dann ist es frisch. Dieser Vorgang kann schon mal zwei bis drei Minuten dauern.

Auch das Umweltbundesamt gibt in seiner Broschüre „Trink was – Trinkwasser aus dem Hahn“ Mietern, Haus- und Wohnungsbesitzern Informationen und Tipps, wie mit stagnierendem Trinkwasser umgegangen werden sollte.

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