Kaufland modernisiert Filiale vor Bero-Anbau

Stephanie Weltmann
Das Bero Center ist ein beliebter Nahversorger in der Innenstadt.
Das Bero Center ist ein beliebter Nahversorger in der Innenstadt.
Foto: Fabian Strauch

Oberhausen. Wenige Monate vor dem großangelegten Millionen-Anbau des beliebten Bero-Zentrums an der Concordiastraße bringt nun der Ankermieter des Einkaufszentrums, die süddeutsche Lebensmittel-Handelskette „Kaufland“, seine Filiale auf Vordermann. Das Unternehmen baut derzeit das rund 6500 Quadratmeter große Ladenlokal um, unter anderem erhält der Frischwaren-Bereich deutlich mehr Platz. „Mit diesem Umbau wollen wir den Wünschen unserer Kunden nachkommen und uns neu im Wettbewerb aufstellen“, sagt Filialleiter Arndt Seinen.

Seit Eröffnung der Filiale vor 13 Jahren sei dies der erste Umbau, sagt Seinen weiter. Die Verkaufsfläche bleibe erhalten, weil aber einzelne Abteilungen verändert werden, sei mit zusätzlichen Arbeitsplätzen zu rechnen. Derzeit beschäftigt Kaufland rund 120 Mitarbeiter im Bero-Zentrum. Wie viele es nach den Umbauarbeiten sein werden, dazu konnte der Filialleiter keine Angaben machen. Auch schweigen Vertreter der Handelskette über die Investitionssumme.

Modernisierung der Filiale ist zeitlich günstig

Es sei günstig, dass die Modernisierung der Filiale zeitlich mit dem Bero-Anbau zusammenfalle, gibt Seinen zu. „Allerdings besteht da keine Kausalität.“ Eine Sprecherin ergänzt: „Da wir von den Umbaumaßnahmen des Bero-Zentrums nicht betroffen sein werden, haben wir mit unseren Umbauarbeiten bereits begonnen. Diese werden bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.“

Wohl bereits im Herbst könnten die Vorarbeiten für den spektakulären Bero-Anbau beginnen. „Mit dem Hochbau geht es dann im Frühjahr 2013 los“, sagt Architekten Bernhard Reiser von der Firma Mesa Development.

Das Bero-Zentrum soll umfangreich modernisiert und erweitert werden: Ein neues Parkhaus ist geplant, die Verkaufsfläche soll rund 50 Prozent, sprich 10.000 Quadratmeter, vergrößert werden. Investor des Großprojekts ist die südafrikanische Firma „Zenprop“, die nach Angaben des Branchenblatts „Immobilienzeitung“ als Dienstleister für eine Gruppe von Privatinvestoren aus Übersee auftritt. Rund 50 Millionen Euro soll dem Investorenkonsortium der Bero-Kauf wert gewesen sein. 30 bis 40 Millionen Euro, so heißt es, sollen in den umfangreichen Umbau fließen, der das 41 Jahre alte Bero „revitalisieren“ soll.