Kampf den Drogen bei Techno-Party "Ruhr in Love" in Oberhausen

Beim Techno-Festival Ruhr in Love im Olga-Park feiern viele Fans entspannt und friedlich. Es gibt aber auch ein starkes Drogenproblem.
Beim Techno-Festival Ruhr in Love im Olga-Park feiern viele Fans entspannt und friedlich. Es gibt aber auch ein starkes Drogenproblem.
Foto: Stephan Glagla / WAZ FotoPool
Die Oberhausener Polizei setzt sich bei der Ruhr in Love im Olga-Park am Samstag, 5. Juli, massiv für die Sicherheit der Gäste und gegen Drogen ein. Die Raver sollen eine friedliche Party erleben, tanzen und feiern - aber keine illegalen Substanzen konsumieren. Es wird verstärkte Kontrollen geben.

Oberhausen.. Friedlich feiern sollen die Raver bei der Ruhr in Love am Samstag, 5.Juli 2014, in Oberhausen. Im Vordergrund stehen dabei die allgemeine Sicherheit in der Stadt sowie die Sicherheit der Gäste. Außerdem wird die Polizei massiv gegen Drogen vorgehen. Im Umfeld der Techno-Party führt die Polizei daher immer wieder Kontrollen durch. Damit will sie insbesondere den Handel mit illegalen Drogen aufdecken. Auch das Fahren unter Drogen- und Alkoholeinfluss soll eingedämmt werden.

Wer Drogen besitzt, wird angezeigt

Damit verhindert wird, dass Drogen auf das Veranstaltungsgelände gelangen, führt die Polizei außerdem über den ganzen Tag verstärkte Eingangskontrollen durch. Besucher, die mit Drogen angetroffen werden, erhalten eine Strafanzeige. Bei der letzten Techno-Party erhielten insgesamt 400 Personen eine Anzeige wegen Drogenbesitzes. Neben den rechtlichen ist auch immer mit gefährlichen körperlichen Folgen zu rechnen, wenn Feiernde Drogen nehmen: Im vergangenen Jahr starb eine Frau nach der Einnahme eines Amphetamin-Cocktails.

Anreise mit Bus und Bahn empfehlenswert

Der Veranstalter hat ein Beschwerdetelefon unter der Rufnummer 0208 810 85 862 geschaltet. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist empfehlenswert, da der Veranstalter mit über 40.000 Besuchern rechnet.

Beratung und Hilfe für Gefährdete oder Suchtkranke gibt es bei der Drogenberatungsstelle der Stadt Oberhausen und dem Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Oberhausener Polizei. Beide Stellen bieten auch ganzjährige präventive Angebote in weiterführenden Schulen für den Bereich Betäubungsmittelrecht und Wirkung von Drogen. (we)

 
 

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