Jugendparlament wünscht sich besseres Schulessen

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Das Essen soll nicht nur bezahlbar sein, sondern ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis besitzen. Kurz: Es soll auch schmecken.
Das Essen soll nicht nur bezahlbar sein, sondern ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis besitzen. Kurz: Es soll auch schmecken.
Foto: WAZ FotoPool

Oberhausen. Das Essen in der Schulmensa ist am Dienstag bei der achten Sitzung des Jugendparlaments im Rathaus diskutiert worden. Gegenstand der Gespräche ist die Abstimmung über einen Appell, der anschließend an alle Schulleiter verschickt werden soll. Inhalt: Das Essen soll nicht nur bezahlbar sein, sondern ein Preis-Leistungs-Verhältnis erfüllen. Kurz: Es soll auch schmecken.

Hier gebe es, nach Berichten einiger der jungen Delegierten, teils erheblichen Nachbesserungsbedarf. So gebe es Schulen, an denen selbst das Lehrpersonal lieber auswärts esse.

Appell an Schulleiter geplant

Im Durchschnitt kostet ein Gericht an einer Oberhausener Schule zwischen 2 und 2,95 Euro. Sozial schwächere Familien haben zudem die Möglichkeit, pro Mahlzeit einen Förderzuschuss von bis zu 2 Euro zu erhalten.

Das eigenverantwortliche Handeln jeder Schule bei der Vergabe an einen Caterer sorge für eine recht unterschiedliche Situation. Dies betreffe vor allem die Auswahl der Speisen. So nutzen das Elsa-Brändström- und Bertha-von-Suttner-Gymnasium Chipkarten, auf die, gerade bei jüngeren Schülern, Geldbeträge und eine Speisenauswahl von den Eltern geladen werden können.

Letztlich wünscht sich das Parlament eine größere Schülerbeteiligung.