Jugendliche randalieren in Oberhausen auf dem Weg zu Neonazi-Konzert

Foto: IKZ
Etwa 50 Jugendliche haben in einem Bus der Stoag in Oberhausen randaliert. Die angetrunkenen Teenager mussten am Centro den Bus verlassen und wurden weiter von der Polizei beobachtet. Sie waren auf dem Weg zu einem Neonazi-Konzert.

Oberhausen. Am Samstagabend randalierten etwa 50 zumeist angetrunkene Jugendliche in einem Bus der Stoag. Am Centro mussten sie unter Aufsicht der Polizei den Bus verlassen. Da zu befürchten war, dass die Jugendlichen Straftaten begehen würden, wurde sie von der Polizei beobachtet.

Sie gingen dann auf Umwegen in eine Gaststätte auf der Sterkrader Straße. Auf dem Weg schlossen sich immer mehr Gleichgesinnte der Gruppe an. Wie die Polizei feststellen musste, hielten sich in dieser einschlägig bekannten Gaststätte ca. 200 Personen auf. Der Grund dürfte eine konspirative Musikveranstaltung gewesen sein, bei der die Musikband „Hungrige Wölfe“ ein Live-Konzert gab. Band und Publikum dürften laut Polizei der rechten Szene zuzuordnen sein.

Nach dem Konzert löste sich die Veranstaltung relativ friedlich auf. Zwei Rädelsführer mussten ins Polizeigewahrsam, da sie den von der Polizei ausgesprochenen Platzverweisen nicht nachkamen. Insgesamt wurden neun Platzverweise ausgesprochen.

 
 

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