Intego läutet Adventszeit ein

Stadtmitte..  Rainer Vorhoff muss es selbst zugeben: „So richtig in Weihnachtsstimmung bin ich noch nicht.“ Aber für den Leiter der Intego Tagesstätte am Friedensplatz ist der Adventsbasar immer der persönliche Startschuss für die Weihnachtszeit: Zum vierten Mal fand der Adventsmarkt der Hilfestelle für psychisch erkrankte Menschen am Freitag statt. Kerzenhalter, Pappkalender, Taschen und Marmeladengläser aus den Intego Werkstätten konnten mittags gekauft werden.

Ein großes Banner mit der Aufschrift „Basar“ hängt über der Tür der Intego-Kontaktstelle. Ein paar Passanten bummeln durch den kleinen Raum, werfen einen Blick auf die ausgestellten Waren. Eine Frau huscht herein, steuert zielstrebig auf Kaffee und Kuchen zu. „Es kommen viele Kollegen, aber wir setzen auch auf die Laufkundschaft. Allerdings kommen die meisten Leute eher zum Gucken, als zum Kaufen vorbei“, sagt Vorhoff.

Klar aufgeteilt in die vier Bereiche Holz, Pappe, Marmeladen und Stoffarbeiten liegen die selbstgebastelten Produkte auf den Tischen. Bei der Produktion der Artikel steht der psychosoziale Förderverein den großen Geschäften zeitlich in nichts nach: „Wir fangen im Frühjahr nach dem Oster-Basar an, den nächsten Weihnachtsmarkt vorzubereiten.“ Mit den Einnahmen finanziert der Verein seine Ausflüge und das gemeinsame Weihnachtsessen. „Das Geld fließt in eine Kasse und steht dann der Tagesstätte zu Verfügung.“

Intego ist eine Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen. Das Netzwerk für psychische Gesundheit bietet Beratungsgespräche, Hilfe zum selbstständigen Wohnen und Freizeitangebote an.

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