Bottrop

Teenagerin (19) berichtet von Heißluftballon-Drama: „Je später der Abend wurde, desto schräger lag der Korb“

Bottrop: Heißluftballon verfängt sich in Starkstromleitung

Am Abend ist ein Heiluftballon direkt an der A42 in eine Starkstromleitung geraten. Zwischenzeitig waren sechs Personen in luftiger Höhe gefangen.

Am Abend ist ein Heiluftballon direkt an der A42 in eine Starkstromleitung geraten. Zwischenzeitig waren sechs Personen in luftiger Höhe gefangen.

Beschreibung anzeigen

Bottrop. Es sollte eine Ballonfahrt über das Ruhrgebiet werden, doch bereits nach 20 Minuten fand sie ein jähes Ende.

Vergangenen Sonntag hob Celine mit fünf weiteren Menschen ab. Vor dem Start scherzte sie: „Wir haben noch Fotos gemacht und Witze gerissen: Was, wenn wir irgendwo hängen bleiben?“. erzählt die 19-Jährige gegenüber der WAZ (Bezahlinhalt).

Doch der Ausflug entwickelte sich zu einem Drama in luftiger Höhe.

------------------------------------

• Mehr zum Thema:

Heißluftballon-Drama in Bottrop: Unfall war nicht der erste des Luftfahrzeugs

Heißluftballon-Drama in Bottrop: Polizei ermittelt gegen Piloten (72)

• Top-News des Tages:

Neue RTL-Sendung „Schätze aus Schrott“ macht „Bares für Rares“ Konkurrenz

„Wie vier Tage Junggesellenabschied“: 1.300 Männer verwandeln Kreuzfahrt in riesige Sauforgie

-------------------------------------

Heißluftballon verfängt sich in Starkstromleitung: Pilot verhindert Schlimmeres

Gegen halb sechs verfing sich der Heißluftballon in einer 75 Meter hohen Starkstromleitung. Durch geistesgegenwärtiges Handeln des Piloten, der zusammen mit einem anderen Fahrgast den Ballon an dem Strommast festband, konnte ein schlimmerer Unfall verhindert werden.

Auf Grund des Zusammenstoßes schalteten zwei Energieversorger die Starkstromleitungen ab. Eine parallel verlaufende Bahntrasse musste ebenfalls abgestellt werden. Der Bahnverkehr kam zum Erliegen. Zusätzlich entdeckten zahlreiche Autofahrer auf der A42 den Ballon in seiner misslichen Lage. Durch die Menge an Anrufen brach zwischenzeitig die Leitung der Feuerwehr zusammen. Das Höhendrama bekam so bundesweit Aufmerksamkeit.

Passagiere verharren teils fünf Stunden im Korb

Ganze fünf Stunden mussten die Passagiere ab da in dem Korb ausharren. Die Feuerwehr war recht schnell vor Ort, doch bis die Höhenretter alle Personen sicher zu Boden gebracht hatten, war es halb 12 nachts.

„Je später der Abend wurde, desto schräger lag der Korb. Wir mussten uns mit aller Kraft festhalten“, sagt Celine im Nachhinein gegenüber der Zeitung.

Wie die Teenagerin die Stunden erlebt hat, kannst du bei der WAZ lesen. (mb)

 
 

EURE FAVORITEN