Oberhausen

Frau soll vor Grundschule in Oberhausen Kind ins Auto gelockt haben – das steckt wirklich dahinter

An der Schule am Froschenteich soll eine Frau versucht haben, ein Kind ins Auto zu locken – dabei handelte es sich nur um eine Verwechslung. (Symbolbild)
An der Schule am Froschenteich soll eine Frau versucht haben, ein Kind ins Auto zu locken – dabei handelte es sich nur um eine Verwechslung. (Symbolbild)
Foto: imago/photothek

Oberhausen. Ein Schreiben der Grundschule am Froschenteich in Oberhausen hat vor zwei Wochen für viel Wirbel gesorgt.

In dem Brief vom 15. Mai, der DER WESTEN vorlag, warnte die Schule die Eltern vor einer Frau, die versucht haben soll, einen Schüler auf der Straße Hausmannsfeld in ihr Auto zu locken.

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Frau soll Kind angelockt haben – Polizei Oberhausen: Nur eine Verwechslung

Die Polizei ermittelte intensiv. Nun stellt sich heraus: Es handelte sich nur um eine Verwechslung. Das teilt die Polizei Oberhausen am Mittwoch mit.

Die Frau habe das Kind ihrer Freundin von der Schule abholen sollen. Dabei habe sie den Sohn ihrer Freundin mit einem anderen verwechselt und den falschen Jungen angesprochen.

Das bestätigte eine Zeugin gegenüber der Polizei. Die Frau ist laut Polizei selbst Mutter eines Kindes, das die Schule am Froschenteich besucht.

Zudem habe sich auch der Vater des angesprochenen Jungen bei der Polizei gemeldet. Er sagte, dass es sich bei dem Vorfall tatsächlich um ein Missverständnis gehandelt habe.

Polizei Oberhausen lobt den Jungen

Obwohl es sich bei dieser Verwechslung nicht um einen tatsächlichen Ernstfall gehandelt hat, lobt die Polizei den „angelockten“ Jungen ausdrücklich. Es sei wichtig zu wissen, wie sich Kinder in solchen Situationen verhalten sollten.

Tipps der Schule an Eltern gelten weiterhin

Die Grundschule am Froschenteich bat in dem Warn-Schreiben: „Bitte sprechen Sie mit ihrem Kind sachlich darüber, wie es sich in solchen Situationen verhalten soll, aber verängstigen Sie es nicht!“

Zudem wurde geraten, dass Kinder besser ihren Schulweg nicht alleine, sondern in Gruppen zurücklegen sollten. „In den Klassen wird dieser Vorfall natürlich auch thematisiert“, hieß es in dem Brief an die Eltern.

Diese Ratschläge gelten natürlich immer noch. (lin)

 
 

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