Galerie der schönen Dinge

Kunstwerke in der Ausstellung „In einem neuen Licht“ zeigen Barbara Holtmeyer und Gabriele Walter.
Kunstwerke in der Ausstellung „In einem neuen Licht“ zeigen Barbara Holtmeyer und Gabriele Walter.
Foto: WAZ FotoPool

Oberhausen.. Eins haben die Künstlerinnen der Produzentengalerie K8 gemeinsam: Ihre Arbeiten sind ausgefallen und lassen viel Raum für eigene Interpretationen. Jetzt präsentierten fünf der sechs K8-Künstlerinnen in der Artothek der Ludwig-Galerie ihre Keramik- und Glasarbeiten, Fotografien, Schmuck und Malereien „In neuem Licht“ – so der Name der gut besuchten Ausstellung.

Seit 1999 besteht die Produzentengalerie K8. „Wir lernen voneinander und inspirieren uns gegenseitig“, sagt Keramikkünstlerin Barbara Holtmeyer. Sie bereichert die Gruppe mit ihren bunten Keramikarbeiten. Hier gleicht kein Gegenstand dem anderen. Durch das Farbenspiel in ihren Kunstwerken möchte sie die Fantasie der Betrachter anregen. Inspirieren lässt sie sich zum Beispiel auch durch die Bilder von K8-Fotografin Simone de Paauw.

Außergewöhnliche Fotoreihen

Gabriele Walter bearbeitet Glasrohlinge mit einem Sandstrahlgerät. Die transparenten Muster deckt sie ab, die freie Fläche bearbeitet sie. Neben Schablonen arbeitet sie auch mit einfachen Pinselstrichen, die verschiedene Muster auf die Gefäße zaubern.

Wieder anders sind die außergewöhnlichen Fotoreihen von Simone de Paauw. Beleuchtete Gegenstände wirken auf ihren Bildern abstrakt und wie gemalt. Auch ein Bilderband gehört zu ihrem Anteil der Ausstellung. Er zeigt das Leben einer 90-Jährigen. Vier Jahre lang dokumentiert die Tochter die tägliche Routine ihrer Mutter.

Reifen, Ketten, Ohrringe

Mercedes Moragas steuert der Herbst-Ausstellung ihren Schmuck bei. Mit Silber, Feingold und Edelsteinen wie Labradorit oder Mandarinen-Granaten kreiert die Designerin einzigartige Reigen, Ketten und Ohrringe für jeden Anlass.

Ulla Vondung präsentiert ihre Kollagen aus Naturmaterialien. Mit Hilfe von Bastfasern eines exotischen Ahorns arrangiert sie Figuren oder Formen, die jeder anderes interpretieren kann. Unter anderem gehören auch Kollagen aus Verpackungsmaterial zu ihrem Repertoire. Von weitem erinnern sie stark an Stadtkarten, aber sie lässt sie der Fantasie der Betrachter lieber freien Lauf.

 

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