Oberhausen

„Jedes Jahr die selbe Sch****!“ Fans wüten über Wasserpreise bei Oberhausen Olé – so reagiert der Veranstalter

Abkühlung war bei diesen Temperaturen heiß begehrt.
Abkühlung war bei diesen Temperaturen heiß begehrt.
Foto: Marcel Storch / DER WESTEN
  • Veranstalter äußert sich zu Fan-Kritik
  • „Das war die heißeste Olé-Party aller Zeiten“
  • Oberhausen Olé: Dreimal mehr Wasser als üblich getrunken worden

Oberhausen. Es war die heißeste Party des Jahres in Oberhausen - im wahrsten Sinne des Wortes.

„Das war die heißeste Olé-Party aller Zeiten“, sagt Sven Luckner, Projektleiter der Olé-Partyreihe. Damit meinte er nicht nur das Line-Up um die Ballermann-Stars Mickie Krause, Mia Julia und Oli P., sondern die Temperaturen von über 30 Grad.

Fan-Wut wegen Wasser-Mangel und überzogenen Preisen: Das sagt der Veranstalter

Schatten und Wasser waren bei diesem Wetter Gold Wert. Doch genau das sei Mangelware gewesen, beschwerten sich einige Fans.

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Yvonne S. schreibt auf DER WESTEN-Facebook-Seite: „Dass es das Wasser für 2.50 Euro gab, war nicht das Schlimmste, sondern eher, dass es ab 15 Uhr an vielen Ständen keins mehr gab.“

„Es kann nicht sein, dass Wasser leer ist, vier Stunden nach dem Start und diese Veranstaltung dauert 11 Stunden und das Wasser noch 2,50 kostet. Frechheit! Jedes Jahr die selbe Scheiße!“, beschwert sich Nutzerin Saskia S.

Veranstalter reagiert auf Kritik

Auf DER WESTEN-Nachfrage äußerte sich Olé-Projektleiter Luckner zu der Fan-Kritik. „Es stand bis zum Ende der Veranstaltung Wasser zur Verfügung“, erklärt er und ergänzt: „Es kann vorgekommen sein, dass an einem Stand 10-15 Minuten mal das Wasser ausgegangen ist. Aber andere alkoholfreie Getränke standen zur Verfügung.“

Die Wassernachfrage sei doppelt so hoch gewesen wie im letzten Jahr und dreifach so hoch wie üblicherweise bei den Olé-Partys. Daher sei sogar noch kurzfristig Wasser nachgekauft worden.

Die Kritik an den Wasserpreisen (2,50 Euro für 0,25 l Wasser) kann der Veranstalter nicht nachvollziehen: „Damit sind wir absolut im normalen Preissegment.“

Außerdem seien eineinhalb Paletten Wasser an die ersten Reihen verteilt worden, damit die Fans dort nicht kollabierten. Hier sorgten Security-Mitarbeiter auch mit einem Gartenschlauch für Abkühlungen bei den Fans.

Unwetterwarnung verhindert Sonnensegel

Da bei den heißen Temperaturen und viel Alkohol doch einige Fans Probleme mit dem Kreislauf hatten, habe man ein drittes Sanitäter-Zelt im Centro-Parkhaus aufgebaut. Von schlimmeren Verletzungen und Zusammenbrüchen sei Luckner nichts bekannt.

Auch fehlende Schattenplätze bemängelten manche Fans. Dazu Luckner: „Wegen der Unwetterwarnungen konnten wir leider keine Sonnensegel anbringen.“

Deshalb habe man rund um die Gastro-Buden Sonnenschirme mit einem Durchmesser von 6 bis 8 Quadratmetern genutzt. Er führt auch an, dass das Gelände extra um ein Drittel größer aufgebaut wurde, um genug Freiflächen und Winddurchlässigkeit zu haben.

Die Veranstalter wollen im nächsten Jahr nachbessern! Und die Fans werden auch dann wieder in Scharen zu ihren Ballermann-Stars pilgern. Denn trotz Wasser-Wut waren sich alle einig: Es war die heißeste Party des Jahres!

 
 

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