Eselspinguine sind neue Bewohner im "Sea Life Abenteuer Park" am Centro

Die Pinguine sind im neuen Sea Life Abenteuer Park in Oberhausen zu sehen – von der Wildwasserbahn aus und im Pinguin-Haus.
Die Pinguine sind im neuen Sea Life Abenteuer Park in Oberhausen zu sehen – von der Wildwasserbahn aus und im Pinguin-Haus.
Foto: WAZ FotoPool
Das lange Warten hat ein Ende: Nach 15-monatiger Planungs- und Bauzeit konnte der "Sea Life Abenteuer Park" am Centro in Oberhausen eröffnet werden. Zur Hauptattraktion zählen 13 Eselspinguine aus Dänemark, die ihr Gehege an der Wildwasserbahn bezogen haben.

Oberhausen.. Schick haben sie sich gemacht, die neusten Bürger dieser Stadt: Im feinen Frack reisten sie an, die Köpfe stolz gehoben und ihre erste Botschaft an die eisern im Nieselregen wartenden Menge war, na ja, in jedem Fall für Oberhausen historisch: Laute, die mit etwas Fantasie nach dem „I-A“ eines Esels erinnern, drangen aus dem weißen Kühl-Transporter, mit dem die ersten zwölf Pinguine der Stadt am Centro angekommen.

Eselspinguine werden sie wegen ihres Geschreis genannt – es sind die neuen, äußerst verspielten Bewohner des „Sea Life Abenteuer Parks“, der nach 15-monatiger Planungs- und Bauzeit am Montag mitsamt Wildwasserbahn eröffnet.

Park wird bis 2017 ausgebaut

600 Kilometer aus dem dänischen Billund haben die Tiere hinter sich gebracht. Dort betreibt die britische Merlin-Entertainment-Gruppe einen Legoland -Park – am Centro hat der Unterhaltungskonzern die ersten rund 15 Millionen Euro unter anderem in den Abenteuer-Park investiert. Dieser soll bis 2017 um weitere Themenbereiche ergänzt werden soll.

Das dänische Dutzend derweil vervollständigt die junge Pinguindame Stina, die aus der Aufzucht des von Merlin betriebenen Sea Life-Aquariums in Konstanz stammt. In Boxen, wie sie Hundehalter kennen, sind die Tiere angereist. Zum Einzug in die wohl kälteste Wohngemeinschaft Oberhausens kamen Journalisten und junge Tierfreunde – zweieinhalb Stunden ließen die sonst eigentlich äußerst schnellen Schwimmer allerdings sie warten. Nur der Wettergott schien genauestens informiert, er drehte zur Anreise das Thermostat um ein paar Grad herunter.

Wasserspiel und Schneemaschine gehören zum Gehege

Gespannt war mit den geladenen Gästen auch Gaby Barke. Die 33-Jährige ist Zootierpflegerin und kümmert sich im Sea Life Park um die Pinguine. Intensiv hat sie sich auf diese Aufgaben vorbereitet und die Südpol-Bewohner bereits in Dänemark kennen gelernt. „Ich kann sie am Gesicht unterscheiden“, verrät Barke.

Bis zu acht Jahre haben manche der Eselspinguine auf dem Buckel, 15 Jahre können diese flugunfähigen Vögel alt werden. In Oberhausen leben die Herdentiere auf 110 qm. Acht Grad ist die Luft kalt, die 170.000 Liter Wasser im 42 qm großen Becken bringen es auf sechs Grad. Reicht aber der Platz? Barke nickt: „Pinguine brauchen nicht viel Raum, sie sind wendige Schwimmer.“ Und verspielt, weshalb Wasserspiel und Schneemaschine zum Gehege gehören.

Abenteuerrutsche und Jeep Safari

Zu sehen sind die Pinguine ab Montag durch Panoramafenster im geschlossenen Pinguinhaus – und von der Wildwasserbahn aus: Ein Tunnel führt am Becken vorbei.

23 Euro pro Person und 18 Euro pro Person ab zwei Personen (Kinder unter drei Jahren gratis) kostet der Eintritt in den der Antarktis nachempfundenen Bereich sowie zu Attraktionen wie Abenteuerrutsche und Jeep Safari auf dem ehemaligen Centro-Parkgelände.

Der Eintritt ins Indoor-Aquarium Sea Life ist inklusive.

 
 

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