Erste neuapostolische Kita eröffnet

Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz schaute einer kleinen Baumeisterin bei der Eröffnung der Kindertageseinrichtung der Neuapostolischen Kirche in Sterkrade über die Schulter.
Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz schaute einer kleinen Baumeisterin bei der Eröffnung der Kindertageseinrichtung der Neuapostolischen Kirche in Sterkrade über die Schulter.
Foto: privat

Oberhausen. Die erste Kindertageseinrichtung der Neuapostolischen Kirche in Deutschland hat in Sterkrade ihren Betrieb aufgenommen.

Zum Empfang anlässlich der Eröffnung, zu dem die Neuapostolische Kindertagesstätten gGmbH eingeladen hatte, kam auch Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz. Sie ließ sich von Einrichtungs-Leiterin Simone Vollmer, Mitarbeiterinnen und zahlreichen Eltern über das Projekt informieren und schaute sich in den neuen Räumen um.

„In einer multikulturellen Gesellschaft ist Toleranz sehr wichtig. An Stellen wie hier in dieser integrativen Einrichtung lernen dies unsere Kinder“, führte Elia Albrecht-Mainz bei dieser Gelegenheit aus. Artur Krause, Geschäftsführer der Trägergesellschaft, begrüßte die Kinder und ihre Eltern in den Räumen des frisch fertiggestellten Gebäudes. „Danke, dass Sie uns das Wertvollste anvertrauen, das sie besitzen“, sagte er den Eltern und rief sie auf, die Kindertageseinrichtung gemeinsam mit dem hochmotivierten Team von Erzieherinnen mitzugestalten.

Teil des Bauprojekts „Gute Hoffnung“

Elia Albrecht-Mainz zeigte sich beeindruckt von dem neuen Gebäude, das die Neuapostolische Kirche als Teil des Bauprojekts „Gute Hoffnung“ errichtet hat. Mit hellen, großzügigen Räumen präsentiert sich das Gebäude in unmittelbarer Nähe des Technischen Rathauses in Sterkrades Mitte. Am Außengelände wird derzeit noch gearbeitet; dort werden schon bald weitere Spielmöglichkeiten für die Mädchen und Jungen zur Verfügung stehen. Und die Arbeiten wecken natürlich die Aufmerksamkeit der Kinder: Neugierig verfolgen die Mädchen und Jungen den Bagger, der das Außengelände herrichtet. „In wenigen Wochen wird die Wiese mit Spielgeräten fertig sein“, freut sich auch Simone Vollmer.

Auf der einen Seite grenzt das Kita-Gebäude an das künftige Seniorenzentrum, auf den drei anderen Seiten wird noch gebuddelt.

Mit sechs Mitarbeiterinnen und einem Praktikanten kümmert sich Simone Vollmer um 55 Kinder in drei Gruppen. Mehr als 150 Anfragen gab es. „Leider sind die Plätze begrenzt“, sagt Simone Vollmer, „aber über das Interesse haben wir uns sehr gefreut“.

Zum Start gibt es eine Eingewöhnungswoche: Gemeinsam mit einem Elternteil sind die Kinder für einige Stunden in der Kita, um sich einzugewöhnen. Es gibt viele Räume und Spielsachen zu entdecken.

 
 

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