Einigkeit bei guten Ideen

Die beiden großen Parteien in Oberhausen, die SPD und die CDU, verhalten sich im Wahlkampf ähnlich: Endlich werden für die Probleme Lösungen gesucht, die den Bürgern schon seit Jahren auf den Nägeln brennen.

Seit Jahren klagen viele, ihre Heimat liebenden Oberhausener darüber, dass ihre Stadt an zahlreichen markanten Stellen einfach zu dreckig ist. Nun ist Oberhausen eine Großstadt und kein Dorf, das leichter stets gepflegte Grünanlagen und fein geputzte Straßen vorzeigen kann. Und dennoch: Lässt man ganze Viertel verdrecken, dann rutschen diese auch sozial immer weiter ab. Deshalb benötigt man mehr als die Reinigung wechselnder Straßenseiten, man benötigt eine konzertierte Aktion vieler Stellen. Die Aktion „Super sauber Oberhausen“ zeigt, dass viele Bürger mithelfen würden, ihr Wohnviertel glänzen zu lassen. Die anderen sollte man mit Ordnungsstreifen in die Schranken weisen – notfalls mit hohen Bußgeldern.

CDU und SPD haben erkannt, dass dafür der Kommunale Ordnungsdienst aufgestockt werden muss. Im Rat kann man also durchaus mit Einigkeit bei guten Ideen den Problemstau beheben. Vielleicht muss man dafür aber die Zeit bis nach dem Wahlkampf abwarten – erst 2020 findet (hoffentlich) die nächste Wahl auf kommunaler Ebene statt. Bis dahin kann man noch ganz viele Lösungen gemeinsam erarbeiten.

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