Ein lesbarer Ziegelstein fürs Museum

Einen Platz im Museum bekommt  die „Erdgeschichte“.
Einen Platz im Museum bekommt die „Erdgeschichte“.
Foto: Appelhans

Oberhausen.. Es bekommt einen Platz im Ruhr Museum auf dem Unseco-Welterbe Zollverein: „Erdgeschichte“ – ein einzigartiges Buch, exakt so groß wie ein Ziegelstein, ein Kilo schwer, 546 Seiten stark, den Titel eingebrannt in einen echten Tonziegel. „Dieser Stein steht für Strukturwandel – ein einzigartiges Sinnbild der Geschichte und Entwicklung unserer Region“, freute sich Museumsleiter Prof. Dr. Theo Grütter bei der feierlichen Übergabe.

Das prämierte Buch hat der Düsseldorfer Designer Andreas Darda konzipiert. Nicht nur der gebrannte Buchtitel und das Format, auch die Gestaltung der Seiten durch Farbbalken, die die Erdzeitalter versinnbildlichen, fällt aus dem Rahmen.

Von Erdbewegung bis Erdäpfel

Zu den Autoren gehören neben zahlreichen anderen prominenten Autoren auch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. und Sternekoch Frank Rosin. Sie haben „Erdgeschichte“ geschrieben und hier ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Gedanken zu Papier gebracht – mit Texten über Erdbewegung, Erdkunde, Erdanziehung, Erdgeschosse und vieles mehr bis hin zum Thema Erdäpfel.

„Erdgeschichte – das ist mehr als ein Buch. Das ist ein kleines Kunstwerk“, sagt Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung RAG Montan Immobilien. Die RAG-Tochter ist Herausgeberin der „Erdgeschichte“. Die wird nicht nur im Museum zu bewundern sein. Das auf 333 Verkaufsexemplare limitierte Kunstwerk ist für 39,90 Euro im Handel erhältlich. Ein passender Karton sorgt dafür, dass jedes Regal den Stein als Buch akzeptiert. Infos: www.spohrundprott.de.

 
 

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