Oberhausen

Mord in Oberhausen: Aus diesem Grund ist der Ehemann der Toten ins Visier der Ermittler gerückt

Im Rhein-Herne-Kanal an der Konrad-Adenauer-Brücke fand eine Kanufahrerin die Frauenleiche.
Im Rhein-Herne-Kanal an der Konrad-Adenauer-Brücke fand eine Kanufahrerin die Frauenleiche.
Foto: PS
  • Nach Fund einer Frauenleiche im Rhein-Herne-Kanal: Ehemann verdächtig
  • Ehemann (37) hat sich wohl ins Ausland abgesetzt

Oberhausen. Im Fall der im Rhein-Herne-Kanal gefundenen Frauenleiche haben die Ermittler den Ehemann (37) im Verdacht, seine Ehefrau (36) getötet zu haben.

„Er ist der einzige, der ein Motiv hat“, heißt es auf Nachfrage von DERWESTEN von der zuständigen Staatsanwältin.

Problem: der Mann ist gemeinsam mit seinen zwei minderjährigen Söhnen abgetaucht. „Er hat sich wohl in den Kosovo abgesetzt“, geht man bei der Staatsanwaltschaft von aus.

Frauenleiche im Rhein-Herne-Kanal: Ehemann wird mit Haftbefehl gesucht

Der 37-Jährige wird mit einem europäischen Haftbefehl gesucht.

Die Staatsanwaltschaft und die zuständigen Ermittler haben damit alles abgearbeitet und müssen jetzt darauf hoffen, dass der flüchtige Mann in seiner Heimat geschnappt wird.

Aber auch bei einer erfolgreichen Festnahme müsste zunächst geklärt werden, ob und wie schnell der Mann nach Deutschland ausgeliefert werden könne, erklärt die zuständige Staatsanwältin.

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Kanufahrerin findet Leiche im Sack verpackt

Zwei Monate ist es her, da fand eine Kanufahrerin im Rhein-Herne-Kanal die Frauenleiche. Verpackt in einem Sack trieb die Leiche in der Nähe des Kaisergartens im Wasser. Die 36-Jährige war wohl mit großer Gewalt gegen Kopf und Oberkörper getötet worden. Anschließend hatte der Täter sie in einem Sack verpackt und in den Rhein-Herne-Kanal geworfen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Leiche schon einige Tage im Wasser lag, bevor die Beschwerung sich löste und die Leiche an die Oberfläche trieb. Nach der Obduktion stellte sich heraus, dass es sich bei der Frau um eine 36-Jährige handelte, die offiziell in Essen gemeldet war.

Ehestreitigkeiten und Flucht machen Ehemann verdächtig

Ihr Ehemann sei direkt nach der Tat spurlos verschwunden, erklärt die Staatsawaltschaft. Diese Tatsache und vorausgehende Ehestreitigkeiten machen den 37-Jährigen dringend tatverdächtig.

Auf seiner Flucht soll der Mann auch die beiden minderjährigen Söhne mitgenommen haben. Die erwachsene Tochter ist in Deutschland geblieben und wird hier versorgt. (ms)

 
 

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