Dirty Dancing - Ärger beim Einlass ins Metronom Theater

Was tun, wenn man sich als Besucher bei Dirty Dancing im Metronom Theater in Oberhausen verspätet hat?
Was tun, wenn man sich als Besucher bei Dirty Dancing im Metronom Theater in Oberhausen verspätet hat?
Foto: Ulla Emig wazfotopool
Das Bühnen-Stück „Dirty Dancing“ lockt derzeit die Besucher ins Metronom Theater: Vor jeder Vorstellung strömen die Besucher auf ihre Plätze. Was aber tun, wenn die Türen zur Vorstellung bereits geschlossen sind? Was tun, wenn man sich verspätet hat?

Oberhausen.. Die Redaktion erreichte die Zuschrift einer Leserin. Sie hatte Karten als Geburtstagsgeschenk erhalten. Und sei dafür eigens angereist. Das Problem: Die Parkplatzsuche gestaltete sich vor der Freitagsvorstellung als äußerst schwierig.

Ihre Kritik: Fünf Minuten nach Beginn der Vorstellung wurde ihr der Zutritt in den Saal verweigert. Das Personal hätte sie darauf hingewiesen, dass keiner mehr in den Saal dürfte. Vielmehr sollte sie die „erste Halbzeit“ des Stückes auf einem kleinen Monitor vor den Türen verfolgen und dann zur zweiten Hälfte in den Saal gelangen.

Erst 15 Minuten nach Beginn der Vorstellung in den Saal gelangt

In der Zuschrift heißt es außerdem: Erst nachdem sich 15 weitere Personen vor den Türen sammelten und es unruhig wurde, konnten die wartenden Dirty-Dancing-Besucher doch in den Saal. Jedoch nicht auf ihre bestellten Plätze, sondern auf freie Randplätze. Auch über den „unwirschen Ton“ des Personals zeigte sich die Leserin enttäuscht, schließlich hätten die Karten „eine Menge Geld gekostet“.

Bei Stage Entertainment kann man den Ärger durchaus nachvollziehen, verweist aber auf ein geregeltes Prozedere: „Die restlichen Zuschauer sollen durch verspätet eintreffende Gäste nicht gestört werden“, sagt Sprecherin Manuela Wolf. Daher sei es nicht möglich, dass verspätet eintreffende Gäste jederzeit auf ihren angestammten Platz gelangen könnten. Dafür gebe es aber einen Nacheinlass.

Nacheinlass nur während spezieller Szene

Wolf: „Dieser wird in der Regel 20 Minuten nach Beginn der Vorstellung durchgeführt. Dazu wird eine spezielle Szene ausgewählt, die ein helleres Licht aufweist und außerdem akustisch lauter gestaltet ist.“ So soll sich die Auffälligkeit in Grenzen halten, heißt es weiter. Die Gäste würden zu freien Plätzen geleitet, die gut zu erreichen seien. „Jemanden auf Platz 20 in der ersten Reihe zu bringen, ist dann natürlich schwierig.“

Zudem betont man im Metronom Theater auf besondere Umstände, wie massive Stausituationen auf den Autobahnen, Rücksicht zu nehmen. Wolf: „Wenn wir das wissen, können wir den Beginn der Veranstaltung für eine kurze Zeit verschieben.“

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