Oberhausen

Dealer verticken am Hauptbahnhof Drogen an Kinder: Hier muss die Polizei verstärkt kontrollieren

Am Oberhausener Hauptbahnhof verkaufen Dealer ihre Drogen sogar an Jugendliche.
Am Oberhausener Hauptbahnhof verkaufen Dealer ihre Drogen sogar an Jugendliche.
Foto: Funke Foto Services

Oberhausen. Dealer verkaufen ihre Drogen sogar an Kinder und Jugendliche. Seit einiger Zeit ermittelt die Polizei Oberhausen verstärkt am Hauptbahnhof und den angrenzenden Parks, weil dort die Händler im Laufe der Jahre zugenommen hatten.

Wie Polizeisprecher Axel Deitermann gegenüber DER WESTEN bestätigte, hat die Polizei jetzt schon erste Erfolge. Er sagt: „Seit wir vor Ort stärkere Präsenz zeigen und Dealer auf frischer Tat ertappen, nimmt auch die Zahl der Drogendealer wieder ab.‟

Dealer boten sogar Kindern Drogen an

Die Dealer hatten Marihuana sogar Kindern und Jugendlichen angeboten. Im vergangenen Jahr ermittelte die Polizei Oberhausen in 1290 Fällen gegen Händler. Die Aufklärungsquote lag bei 96,74 Prozent.

Im Jahr 2015 lag die Aufklärungsquote nur etwas höher, bei 96,82 Prozent. Allerdings gab es 2015 auch mehr Fälle (1384).

Dealer warnen sich

Axel Deitermann sagt auch: „Umso aktiver die Polizei vor Ort ist, desto mehr klären sich die Dealer untereinander auf.“

Die Polizei sei am und um den Hauptbahnhof mit uniformierten und zivilen Beamten im Einsatz. Auch in zwei Parks, die direkt an den Hauptbahnhof grenzen, haben die Beamten schon Dealer erwischt.

Am 13. Juli konnten die Beamten einen jungen Mann (18) festnehmen. Die Polizisten fanden bei ihm Tütchen mit Marihuana, die er zuvor Kindern angeboten haben soll. Am selben Tag nahm die Polizei einen weiteren Dealer im Königshütter Park ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs hoch.

 
 

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