Das Restaurant Hackbarth’s feiert sein 20-Jähriges

Chef Jörg Hackbarth (rechts) und sein Koch und Juniorpartner Torsten Schmidt bei der Arbeit. Das Restaurant Hackbarth's am Rande der Neuen Mitte  feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Foto Ulla Emig wazfotopool
Chef Jörg Hackbarth (rechts) und sein Koch und Juniorpartner Torsten Schmidt bei der Arbeit. Das Restaurant Hackbarth's am Rande der Neuen Mitte feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Foto Ulla Emig wazfotopool
Foto: Ulla Emig wazfotopool

Oberhausen. Hm, dieser Duft aus der Küche — prompt knurrt der Magen. Hackbarth’s Restaurant feiert sein 20-jähriges Bestehen und wir wollen dem Geheimnis seines Erfolgsrezeptes auf die Schliche kommen. Mal sehen, was sich der Chef des Hauses entlocken lässt.

Jörg Hackbarth lehnt sich entspannt zurück und plaudert munter darauf los. Geboren und aufgewachsen ist er in Hamburg. „Damals wollte ich unbedingt Konditor werden“ , erinnert er sich. Doch der Vater sah eine Bank-Karriere für den Sohn vor, ließ seine Beziehungen spielen und besorgte ihm eine Ausbildungsstelle bei der Deutschen Bank. „Nach sechs Wochen war mir klar, das ist nix für mich.“

Jörg Hackbarth fand eine Lehrstelle als Koch. „Im besten Hotel der Welt — dem Vier Jahreszeiten in Hamburg“, schwärmt er noch heute. Später absolvierte er dort auch ein Praktikum als Kellner. Mit mäßigem Erfolg allerdings. „Ich bediente bei einem Staatsbankett, dabei ließ ich dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt ein Buttermesser aufs Revers fallen — damit war meine Zukunft als Keller beendet, bevor sie begonnen hatte“, erzählt der 48-Jährige lachend.

Da ihn eh die Abenteuerlust gepackt hatte, tingelte er ein Jahr lang durch die Küchen Amerikas, kehrte kurz nach Hamburg zurück, ließ sich nach Essen locken, leitete dort ein Bistro mit Lebensmittelhandel und versuchte dann sein Glück in Frankreich.

„Die Arbeit in einem Restaurant ist überall ein Knochenjob, aber was ich in dieser Pariser Gourmetküche erlebt habe, grenzt an Sklaverei“, stellte Hackbarth enttäuscht fest. Dennoch: „Ich habe viel gelernt.“ Kaum zurück in Hamburg erhielt er einen Anruf von zwei Immobilienmaklern, die er im Essener Bistro kennengelernt hatte.

„Sie wollten hier in Oberhausen ein Gebäude hochziehen und suchten einen Restaurantbetreiber.“ Am 22. Januar 1992 eröffnete Jörg Hackbarth Im Lipperfeld 44 sein „Hackbarth’s“. Service-Chefin wurde übrigens seine Frau Uschi Geisinger-Hackbarth, die er vor 25 Jahren bei der Arbeit in Hamburg kennengelernt hatte. Noch im gleichen Jahr wurde das Haus unter die Top 500 der deutschen Restaurants gewählt. „Und da steht es noch heute“, freuen sich Chef und Chefin gleichermaßen.

„Wir machen hier gute Küche für jedermann“, gibt Hackbarth eines seiner Erfolgsrezepte preis. Dazu gehört als Vorspeise zum Beispiel ein Gartensalat mit Trauben und Nüssen und als Hauptgang Entenbrust mit Apfel-Rotkraut, Zwetschgen und Knödeln. Gaumenfreuden für jeden Geschmack, mit Waren, auch schon mal sehr exotisch, mal gezielt aus der Region.

Die Tageskarte wechselt. Das Mittagsmenü gibt’s günstiger. Ein Catering-Service kam dazu. Die Preise bewegen sich im Rahmen. Auch dies wohl ein Argument, das bei den Kunden zieht. Dazu kommt die Ausstattung. Ein bisschen Bistro-Charakter. Warme Farben. Der Gesellschaftsraum wird zum Kaminzimmer umgebaut. Die Gäste sollen sich wohlfühlen. Sterne und höchste Auszeichnungen der Restaurantführer sind Hackbarths egal. „Wir leben und arbeiten in Oberhausen und kochen für die Menschen dieser Region“, sind sie sich einig. „Wer hier nur auf Spitzenküche und die oberen Zehntausend setzt, geht baden“, sagt Hackbarth mit Blick auf das Restaurant Opgen-Rhein, das schließen musste.

Für die Zukunft wünschen sich Hackbarths vor allem: „Mehr Zeit für die Familie.“ Als Tochter Sophie (10) ihre Mama vor drei Jahren fragte, ob der Papa noch zu Hause wohne, stand für Jörg Hackbarth fest: „Entlastung muss her.“ Die ist inzwischen in Gestalt von Juniorpartner Torsten Schmidt eingetroffen.

Und noch ein Ziel haben Hackbarths. Darin sind sie sich übrigens mit ihrem 14-köpfigen Team einig: „Wir wollen etwas von unserem Glück abgeben.“ Sie organisierten Feste fürs Friedensdorf, unterstützten autistische Kinder und sind bis heute Paten einer Gruppe behinderter Menschen aus dem „Betreuten Wohnen“ (Alsbachtal).

Zum Dank an die Gäste lädt „Hackbarth’s“ am 2. September zur großen Küchenparty. Dann soll auch der neue Kaminraum eingeweiht werden. Als Vorspeise werden zwischen dem 22. Januar und 2. Februar die besten Gerichte der letzten 20 Jahre in vier Gängen serviert.

Hm, dieser Duft aus der Küche — prompt knurrt der Magen. Hackbarth’s Restaurant feiert sein 20-jähriges Bestehen und wir wollen dem Geheimnis seines Erfolgsrezeptes auf die Schliche kommen. Mal sehen, was sich der Chef des Hauses entlocken lässt.

Jörg Hackbarth lehnt sich entspannt zurück und plaudert munter darauf los. Geboren und aufgewachsen ist er in Hamburg. „Damals wollte ich unbedingt Konditor werden“ , erinnert er sich. Doch der Vater sah eine Bank-Karriere für den Sohn vor, ließ seine Beziehungen spielen und besorgte ihm eine Ausbildungsstelle bei der Deutschen Bank. „Nach sechs Wochen war mir klar, das ist nix für mich.“

Jörg Hackbarth fand eine Lehrstelle als Koch. „Im besten Hotel der Welt — dem Vier Jahreszeiten in Hamburg“, schwärmt er noch heute. Später absolvierte er dort auch ein Praktikum als Kellner. Mit mäßigem Erfolg allerdings. „Ich bediente bei einem Staatsbankett, dabei ließ ich dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt ein Buttermesser aufs Revers fallen — damit war meine Zukunft als Keller beendet, bevor sie begonnen hatte“, erzählt der 48-Jährige lachend.

Da ihn eh die Abenteuerlust gepackt hatte, tingelte er ein Jahr lang durch die Küchen Amerikas, kehrte kurz nach Hamburg zurück, ließ sich nach Essen locken, leitete dort ein Bistro mit Lebensmittelhandel und versuchte dann sein Glück in Frankreich.

„Die Arbeit in einem Restaurant ist überall ein Knochenjob, aber was ich in dieser Pariser Gourmetküche erlebt habe, grenzt an Sklaverei“, stellte Hackbarth enttäuscht fest. Dennoch: „Ich habe viel gelernt.“ Kaum zurück in Hamburg erhielt er einen Anruf von zwei Immobilienmaklern, die er im Essener Bistro kennengelernt hatte.

„Sie wollten hier in Oberhausen ein Gebäude hochziehen und suchten einen Restaurantbetreiber.“ Am 22. Januar 1992 eröffnete Jörg Hackbarth Im Lipperfeld 44 sein „Hackbarth’s“. Service-Chefin wurde übrigens seine Frau Uschi Geisinger-Hackbarth, die er vor 25 Jahren bei der Arbeit in Hamburg kennengelernt hatte. Noch im gleichen Jahr wurde das Haus unter die Top 500 der deutschen Restaurants gewählt. „Und da steht es noch heute“, freuen sich Chef und Chefin gleichermaßen.

„Wir machen hier gute Küche für jedermann“, gibt Hackbarth eines seiner Erfolgsrezepte preis. Dazu gehört als Vorspeise zum Beispiel ein Gartensalat mit Trauben und Nüssen und als Hauptgang Entenbrust mit Apfel-Rotkraut, Zwetschgen und Knödeln. Gaumenfreuden für jeden Geschmack, mit Waren, auch schon mal sehr exotisch, mal gezielt aus der Region.

Die Tageskarte wechselt. Das Mittagsmenü gibt’s günstiger. Ein Catering-Service kam dazu. Die Preise bewegen sich im Rahmen. Auch dies wohl ein Argument, das bei den Kunden zieht. Dazu kommt die Ausstattung. Ein bisschen Bistro-Charakter. Warme Farben. Der Gesellschaftsraum wird zum Kaminzimmer umgebaut. Die Gäste sollen sich wohlfühlen. Sterne und höchste Auszeichnungen der Restaurantführer sind Hackbarths egal. „Wir leben und arbeiten in Oberhausen und kochen für die Menschen dieser Region“, sind sie sich einig. „Wer hier nur auf Spitzenküche und die oberen Zehntausend setzt, geht baden“, sagt Hackbarth mit Blick auf das Restaurant Opgen-Rhein, das schließen musste.

Für die Zukunft wünschen sich Hackbarths vor allem: „Mehr Zeit für die Familie.“ Als Tochter Sophie (10) ihre Mama vor drei Jahren fragte, ob der Papa noch zu Hause wohne, stand für Jörg Hackbarth fest: „Entlastung muss her.“ Die ist inzwischen in Gestalt von Juniorpartner Torsten Schmidt eingetroffen.

Und noch ein Ziel haben Hackbarths. Darin sind sie sich übrigens mit ihrem 14-köpfigen Team einig: „Wir wollen etwas von unserem Glück abgeben.“ Sie organisierten Feste fürs Friedensdorf, unterstützten autistische Kinder und sind bis heute Paten einer Gruppe behinderter Menschen aus dem „Betreuten Wohnen“ (Alsbachtal).

Zum Dank an die Gäste lädt „Hackbarth’s“ am 2. September zur großen Küchenparty. Dann soll auch der neue Kaminraum eingeweiht werden. Als Vorspeise werden zwischen dem 22. Januar und 2. Februar die besten Gerichte der letzten 20 Jahre in vier Gängen serviert.

 
 

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