Das große Kochen kann beginnen

Die Jury begutachtet die eingesendeten Rezepte (von links) : Andrea Rickers, Koch Tobias Fleckner und WAZ-Redaktionsleiter Peter Szymaniak.
Die Jury begutachtet die eingesendeten Rezepte (von links) : Andrea Rickers, Koch Tobias Fleckner und WAZ-Redaktionsleiter Peter Szymaniak.
Foto: Fabian Strauch
Die WAZ sucht Oberhausens Leibspeise. Zehn Gerichte stehen fest. Die werden ab Ende April vorgestellt und Sie wählen den Favoriten aus.

Oberhausen.. Zu diesem Termin empfahl es sich, gut gesättigt zu erscheinen, denn sonst drohte spontaner Heißhunger: In der Küche von Bäcker und Küchenmeister Tobias Fleckner trafen wir uns – WAZ-Redaktionsleiter Peter Szymaniak und Stellvertreterin Andrea Rickers – um die Rezepte zu begutachten, die uns Leser in den vergangenen Wochen zugesandt haben.

Als Jury für unsere Serie „Das isst der Pott“ haben wir zusammen mit Profi Tobias Fleckner, der mit seinem Unternehmen „Fleckners Finest Food“ die Bewirtung in der Bernarduskapelle anbietet, die zehn Leibgerichte ausgesucht, die wir Ihnen vorstellen wollen.

In den kommenden Wochen werden wir die ausgewählten zehn Teilnehmer besuchen und mit ihnen zusammen ihr Rezept nachkochen. Es wird geschnibbelt und geplaudert – und gegessen. Ab Ende April werden sie unsere wöchentlichen Reportagen darüber lesen können und neben den Rezepten der Gerichte auch die persönlichen Geschichten dazu erfahren.

In einer kleinen Kolumne wird Koch Tobias Fleckner die Gerichte kommentieren, sprich nachwürzen und mit Profi-Tipps seinen Senf dazugeben.

Zum Finale wählen dann die Leser per Abstimmung (Mail, auf waz.de/oberhausen oder auf unserer Facebook-Seite) Oberhausens Leibgericht, das dann in die Ausscheidung mit den Siegern der anderen elf Revierstädte geht, in denen die WAZ-Aktion zeitgleich läuft. Die zehn Teilnehmer, mit denen wir zusammen kochen, erhalten jeweils einen Rewe-Einkaufsgutschein in Höhe von 50 Euro.

Rezept-Vielfalt

Als erstes fiel Tobias Fleckner die Vielfalt unter den eingesendeten Rezepten auf. „Es gibt den Ruhrpott-Klassiker ‘Warmer Kartoffelsalat mit Endivien und Panhas’ genauso wie den Taco-Gemüseauflauf, die Hühnersuppe nach Großmutters Art oder den Lauchreis, der sich wie eine deutsche Variante zu einem italienischen Risotto liest“, erklärt Fleckner. Spannend findet der Koch zum Beispiel den vegetarischen Taco-Gemüseauflauf, den würde er gerne selbst ausprobieren. „Ich bin kein Vegetarier, aber die Idee, Fleisch durch Tortillachips zu ersetzen, ist interessant.“ Zumal so auch junge Leute angesprochen würden und das Gericht ansonsten viele frische Zutaten beinhalte. Lesen Sie also bald, was die Pott-Kocher so kredenzen.

Und das sind die zehn Oberhausener Leibspeisen, die wir in den kommenden Wochen in den Küchen der Teilnehmer kochen und ab dem Serienstart Ende April in wöchentlichen Reportagen vorstellen werden:

Taco-Gemüseauflauf von Diana Lettau

Bandnudeln mit Lachs, Rucola und Tomaten von Dagmar Engel


Hühnersuppe von Anette Friedhoff

Fleisch in Weinsoße von Rita Berg

Warmer Kartoffelsalat mit Endivien von Hanni Werner

Lauchreis von Dagmar Rickers

Bärenbrot von Willi Jahreis


Königsberger Klopse mit Salzkartoffeln und Rote Beete von Hannelore Henseleit

Hüftsteak in Soße mit Rosmarinkartoffeln von Johannes Sowinski

„Mexikanische Hölle“-Suppe von Gisela Angenendt

EURE FAVORITEN