Oberhausen

Coronavirus: VW-Fahrer baut Unfall in Oberhausen – im Auto macht die Polizei eine beunruhigende Entdeckung

Corona NRW (13.3.)
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Oberhausen. In Zeiten der Coronavirus-Pandemie gelten auch für Polizisten im Dienst besondere Regeln. Das sollte eine Streife nach einem Unfall in Oberhausen am Samstagnachmittag am eigenen Leib erfahren.

Der Einsatz zeigt, wie schnell Polizisten wegen des Coronavirus vorübergehend außer Gefecht sind.

Coronavirus-Alarm in Oberhausen: Helfer machen besorgniserregende Entdeckung

Alles begann gegen 16 Uhr. Zu der Zeit verlor ein Mann (49) auf der Mülheimer Straße die Kontrolle über seinen VW Golf. Der Wagen kam von der Straße ab und krachte gegen einen geparkten VW Passat, der durch die Wucht des Aufpralls vor einen Baum geschoben wurde.

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Der Unfallfahrer konnte sich nicht selbstständig aus seinem Auto befreien. Als Helfer von Feuerwehr und Polizei ihn befreien wollten, fiel Ihnen auf, dass der Mann starke Krankheitssymptome hatte.

Corona-Verdacht – Polizisten in Quarantäne

Der 49-Jährige schwitzte nach Angaben der Polizei sehr stark, hatte trockenen Husten und offenbar Fieber. Er wurde sofort mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus ins Krankenhaus gebracht.

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Die Beamten, die direkten Kontakt zu dem möglicherweise infizierten Mann hatten, wurden aus Sicherheitsgründen direkt in Quarantäne geschickt.

Gute Nachricht nach dem Wochenende

Mittlerweile gibt die Polizei Oberhausen allerdings Entwarnung. Der Corona-Test beim Unfallfahrer stellte sich als negativ heraus. Deshalb können die Polizisten ihren Dienst wieder aufnehmen

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Der Schaden durch den Unfall wird auf etwa 5000 Euro geschätzt.

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