Bürgerwünsche für Oberhausen-Styrum

Die Altglascontainer an der Josefstraße würden, wenn man aus dem Kaplan-Küppers-Weg heraus, kommt, die Sicht behindern.
Die Altglascontainer an der Josefstraße würden, wenn man aus dem Kaplan-Küppers-Weg heraus, kommt, die Sicht behindern.
Foto: Kerstin Bögeholz
  • Eigentlich sollte im September nur ausgelotet werden, ob ein Volksfest in Styrum noch Sinn macht
  • Aber dann brachten die Bürger ganz andere Anliegen vor, die ihnen unter den Nägeln brennen
  • Sie reichen von Hundekotbeutel-Spendern bis zum Nachbarschaftsticket beim VRR

Styrum.  Groß war die Resonanz auf das erste Bürgerforum, zu dem der Bürgerverein am 22. September eingeladen hatte (wir berichteten). Eigentlich sollte dabei nur ausgelotet werden, ob sich das Styrumer Volksfest, das im Mai erstmals nicht mehr stattfand, irgendwie neu organisieren lässt. Dafür zeigte sich dann nach Angaben des Vorsitzenden Hans Gerd Tenoth kein Bedarf mehr. Stattdessen wurden aber zahlreiche Wünsche zu kleinen und größeren Veränderungen im Ortsteil selbst vorgebracht. Der Bürgerverein hat sie inzwischen ausgewertet und der Redaktion zur Verfügung gestellt.

Der Frischemarkt, den die katholische Gemeinde St. Joseph ins Leben gerufen hat, könnte gern öfter als nur einmal im Monat stattfinden, lautet da eine Anregung. Allerdings würden noch Helfer gesucht, ihn auf- und wieder abzubauen.

An der St.-Joseph-Kirche wünschen sich die Bürger gemütliche Sitzecken und dass die Kirche bei Dunkelheit angestrahlt wird. Außerdem sollten dort Hundekot-Beutelspender und mehr Abfalleimer aufgestellt werden.

Am Martin-Heix-Platz, so eine Anregung, sollte die Parkplatz-Ausfahrt der Helios-St.-Elisabeth-Klinik ausgeschildert werden. Zudem wird ein Anwohnerparken vorgeschlagen, damit Mitarbeiter des Krankenhauses nicht alles zuparken. In Höhe des Kinderspielplatzes und des Zugangs zum Friedhof sollte ein Tempo-30-Bereich ausgewiesen werden. Am Friedhof selbst werden von Bürgern Behindertenparkplätze vermisst, ebenso Kurzzeitparkplätze für Friedhofsbesucher.

Auch am Kaplan-Küppers-Weg wird das Parken von Krankenhaus-Mitarbeitern und -Besuchern als hinderlich empfunden. Dort gibt es außerdem die Anregung, den Altglas-Container von der Ecke Josefstraße wegen Vermüllung, lärmender Leute und schlechter Einsicht eventuell an die Landwehr/Ecke Nohlstraße zu verlagern. Schließlich wird in Höhe des Krankenhauses ein Zebrastreifen gewünscht.

Kritik gibt es an der Grünfläche im Bereich Lothringer Straße/ Grenzstraße. Es wird bemängelt, dass der dortige Grenzstein und auch Baumwurzeln den Gehweg einengen würden.

Von Anwohnern der Akazienstraße kommt Kritik an einer schlechten Straßenbeleuchtung und sie vermissen Geschwindigkeitskontrollen. Hundekot regt Bewohner am Durchgang Heidefeld auf.

Zu viele Schlaglöcher

„Was passiert mit den Platanen an der Styrumer Allee?“, fragte ein Bürger. Auch dort wird das Hundekot-Problem kritisiert. Ferner gibt es die Anregung, dort einen Bauspielplatz oder eine Skaterfläche anzulegen.

Zu viele Schlaglöcher, so heißt es, habe der Fahrradweg entlang der Landwehr zwischen Styrumer Allee und Schlägelstraße. Auf der Glockenstraße sollte außerdem die Einbahnstraße verlängert werden.

Zum Vincenzhaus wird ein Zugang auch von der Lothringer Straße aus angeregt.

Schließlich gibt es noch Anregungen zum Öffentlichen Personennahverkehr: So wird die schlechte Anbindung von der Mülheimer- zur Lothringer Straße kritisiert. Auch sollte ein Nachbarschafts-Ticket eingeführt werden, bei dem sich mehrere Personen ein Ticket 2000 teilen. Als verbesserungswürdig gilt ferner die Erreichbarkeit der Innenstadt von Mülheim-Styrum mit der Linie 122.

Generell wird angeregt, die Straßenreinigung erst dann fahren zu lassen, wenn die meisten Anwohner der betroffenen Straßen zur Ar­beit sind.

„Aktuell wird natürlich das Thema Spielplatz-Situation, also die geplanten Schließungen, diskutiert“, sagt Tenoth. Er will all diese Anregungen in den kommenden Monaten an die meistens zuständige Bezirksvertretung herantragen.

 
 

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