Bürger fordern Lärmschutz am Kaisergarten

Foto: Tom Thöne / WAZ FotoPool
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Oberhausen.. Mehr als 1000 Unterschriften in drei Wochen: Bürger aus ganz Oberhausen fordern, dass mit dem Ausbau der Betuwe-Güterbahnlinie Lärmschutzwände auch am Kaisergarten errichtet werden.

Listen mit Unterschriften überreichte die Bürgerinitiative um Manfred Flore (SPD) am Mittwoch NRW-Verkehrsminister Harry Voigtsberger (SPD). Der Minister hatte sich mit Verantwortlichen von Stadt, Bahn und BI im Technischen Rathaus getroffen.

„Die Oberhausener wollen ihren Kaisergarten in seiner heutigen Form als Naherholungsgebiet erhalten“, so Flore. Der zu erwartende Lärm durch Betuwe bedrohe diesen Zustand. Voigtsberger sagte, er kenne den Kaisergarten und die Problematik. Er habe aber rechtliche Bedenken.

Listen liegen in den Rathäusern aus

Denn Lärmschutzwände muss die Bahn rein rechtlich nur in Wohngebieten errichten, die von dem Betuwe-Ausbau betroffen sind. Ein solches Wohngebiet ist der Kaisergarten nicht. Flore: „Dennoch braucht er Lärmschutz. Wir wollen 5000 Unterschriften zusammenbekommen, um das zu erreichen.“

Im Minister-Gespräch sprach Flore als Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr auch mangelhafte Sicherheitsstandards entlang der neuen Bahnlinie an. So sollten Lärmschutzwände alle 200 Meter Durchgänge für die Wehren haben – vorgesehen ist derzeit nur einer pro Kilometer.

Bis zum 20. März können Bürger mit ihrer Unterschrift Lärmschutz am Kaisergarten erwirken. Listen liegen in den Rathäusern aus. Herunterladen kann man sie unter www.betuwe.de.

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