Oberhausen

20-Zentner-Bombe in Oberhausen entschärft – A3 war zwischenzeitig gesperrt

Foto: Jana Gilfert

Oberhausen. Im Holtenener Feld in Oberhausen auf dem Oxea-Gelände ist am Mittwoch bei Bauarbeiten eine 20-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.

Gegen 23.30 Uhr hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung den Blindgänger entschärft.

Dafür wurde ab etwa 22 Uhr die Autobahn A3 zwischen den Kreuzen Oberhausen und Oberhausen-West gesperrt.

Insgesamt rund 4250 Menschen mussten in einem Radius von 1000 Metern um den Fundort evakuiert werden – 1250 Personen in Oberhausen und rund 3000 auf Duisburger Stadtgebiet.

126 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt und Arbeiter Samariter Bund sind im Einsatz.

Bombenentschärfung in Oberhausen: A3 und viele städtische Straßen gesperrt

In Oberhausen sind diese Straßen von der Evakuierung betroffen: Kurfürstenstraße fast komplett, Siegesstraße Roggenstraße, Bruchsteg, Vennstraße, Goerdelerstraße, Leberstraße.

Folgende große Straßen werden im Umkreis von 2000 Metern um den Fundort gesperrt: Emmericher Straße, Weseler Straße, Kurfürstenstraße, Weißensteinstraße, Königstraße, Erlenstraße, ein Teil Von-Trotha-Straße und Weierstraße, Siegesstraße, Bahnstraße.

Die Straßenzufahrten werden ab 21.30 Uhr dicht gemacht.

Stadtmitarbeiter informieren alle betroffenen Personen bzw. Haushalte durch Lautsprecherdurchsagen oder persönlich über die Evakuierung.

Von der Entschärfung auch betroffen sind die Buslinien SB 90, 54 und 57. Sie werden umgeleitet.

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25.000 Menschen in Oberhausen und Duisburg müssen in ihren Wohnungen bleiben

Menschen, die im Umkreis von 500 bis 1000 Meter von den Fundstellen wohnen (das sind rund 25.000 Personen in Oberhausen und Duisburg), dürfen ihre Wohnungen für die Zeit der Entschärfung nicht verlassen. Sie sollen Fenster und Türen geschlossen halten.

Notunterkunft in Heinrich-Böll-Gesamtschule

Die Heinrich-Böll-Gesamtschule wird als Notunterkunft zur Verfügung gestellt. Ein Shuttle-Bus dorthin ist ab 20 Uhr ab dem Holtener Markt im Einsatz. Um 21.30 Uhr sind dort bislang zehn Anwohner untergebracht, teilte ein Pressesprecher der Stadt mit.

Personen, die bettlägerig sind und auf fremde Hilfe angewiesen sind, können unter der Rufnummer 0208/825-2054 einen Liegendtransport anfordern. Eine Hotline zur allgemeinen Auskunft ist ebenfalls unter dieser Rufnummer eingerichtet. (lin)

 
 

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