BOB setzt auf einen Wechsel in Oberhausen

Die Bürgerinitiative Bündnis Oberhausener Bürger BOB stellte sich Anfang 2014 im Café Pictron den interessierten Bürgern vor. v.l.: Mark Bernet, Werner Nowak, Udo Sommer, Friedhelm Vogel, Peter Bruckhoff (verdeckt) und Albert Karschti, vorne Andrea-Cora Walther und Karl-Heinz Mellis.
Die Bürgerinitiative Bündnis Oberhausener Bürger BOB stellte sich Anfang 2014 im Café Pictron den interessierten Bürgern vor. v.l.: Mark Bernet, Werner Nowak, Udo Sommer, Friedhelm Vogel, Peter Bruckhoff (verdeckt) und Albert Karschti, vorne Andrea-Cora Walther und Karl-Heinz Mellis.
Foto: WAZ FotoPool
In ihrem Grußwort fordert die Wählergemeinschaft einen Neuanfang. Die Bürger seien eingeladen, neue Ideen einzubringen und mitzumachen.

Oberhausen.. „Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Wählergemeinschaft Bündnis Oberhausener Bürger BOB blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück. Nachdem sich die Gemeinschaft erst im Januar mit viel Enthusiasmus gegründet hatte, zog sie bei der Ratswahl im Mai 2014 mit fünf Mitgliedern in den Rat der Stadt Oberhausen sowie in alle Bezirksvertretungen ein. Die Bürger und Bürgerinnen haben deutlich gezeigt, dass sie eine Veränderung im Sinne von Mitgestaltung und Beteiligung wünschen.

Die Wahlverlierer der rot-grünen Koalition konnten sich mit der Beteiligung der FDP in eine Koalition retten, die nur noch durch die Stimme des Oberbürgermeisters über eine hauchdünne Mehrheit verfügt.

Engagement zahlt sich aus

Bürgerbeteiligung als zentrale Forderung von BOB spielt seitdem in Oberhausen eine ungeahnte Rolle. Die Stadtverwaltung soll ein Beteiligungskonzept entwickeln. Die Entscheidung über die Weiterführung der Straßenbahnlinie 105 wird durch einen Ratsbürgerentscheid an die Bürger und Bürgerinnen delegiert.

BOB setzt Akzente. Für den Schulentwicklungsplan zur Inklusion konnten zunächst die Oppositionsparteien zu einem gemeinsamen Konsens gewonnen werden. Diesem stimmte dann im Rat der Stadt auch die Koalition zu. Die Bürgerinnen und Bürger, die sich im Schladviertel für den Erhalt der Villa Rück einsetzten, wurden von BOB unterstützt. Mitgestaltung und Engagement zahlen sich aus, denn die Villa Rück wurde nicht abgerissen.

Neue Ideen

Auch in der Frage der menschenwürdigen Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen setzt sich BOB mit kreativen Ideen ein. Im nun beginnenden Jahr 2015 besteht berechtigte Hoffnung auf einen Neuanfang in Oberhausen.

Die Oberbürgermeisterwahl könnte die Mehrheitsverhältnisse im Rat der Stadt Oberhausen entscheidend verändern. Ein Politik-Wechsel ist endlich möglich und wird von vielen Oberhausenern und Oberhausenerinnen ersehnt. Oberhausen braucht neue Ideen und Menschen, die sich in vielen Bereichen unserer Stadt einbringen möchten.

BOB wird sich an dieser Veränderung gerne beteiligen, weil wir das als unseren Auftrag durch die Bürgerschaft ansehen. Wir laden alle Bürger und Bürgerinnen herzlich ein, sich am Wechsel in Oberhausen zu beteiligen. Lassen sie uns gemeinsam das neue Jahr zum Jahr des Neuanfangs für unsere Stadt machen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie einen schönen Start in ein hoffnungsvolles Jahr 2015.“

Udo Sommer, Vorsitzender der Wählergemeinschaft Bündnis Oberhausener Bürger (BOB)

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