BOB kritisiert Verwaltung

Das Bündnis Oberhausener Bürger (BOB) hält die derzeitigen Lebensverhältnisse von Flüchtlingen in den Container-Unterkünften für „unverändert unwürdig“. BOB-Ratsherr Peter Bruckhoff zeigte sich nach einem Besuch von Flüchtlingsfamilien an der Weierstraße entsetzt: „Sechs Menschen leben auf engstem Raum, man kann weder vernünftig heizen noch lüften. Es riecht nach Schimmel, die meisten Kinder dort sind erkältet.“

Obwohl die Container laut Stadt nur eine Übergangslösung darstellen sollen, lebten nicht wenige Familien seit vielen Monaten in diesen Verhältnissen, weil Wohnungen angeblich nicht zur Verfügung stünden. Angesichts von 4800 leer stehenden Wohnungen in der Stadt ist es für den BOB-Mann unverständlich, dass in Container investiert wird. Beispiel Wohnpark Bebelstraße: Dort gibt es gut 20 leerstehende Wohnungen, wie Bruckhoff der Stadt mitteilte: „Die Stadtverwaltung reagierte darauf überrascht – wieso hat man solche Potenziale bisher nicht erschlossen?“

 
 

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