Oberhausen

Neues zur Bluttat an Haltestelle in Oberhausen: Ein Tatverdächtiger (20) festgenommen

An der Bushaltestelle Lipperfeld in Oberhausen nahe dem Centro  eskalierte ein Streit: Angreifer stachen mit Messern auf einen 28-Jährigen ein, er verstarb später an seinen schweren Verletzungen.
An der Bushaltestelle Lipperfeld in Oberhausen nahe dem Centro eskalierte ein Streit: Angreifer stachen mit Messern auf einen 28-Jährigen ein, er verstarb später an seinen schweren Verletzungen.
Foto: Justin Brosch

Oberhausen. Nach dem tödlichen Streit an der Bus- und Bahnhaltestelle „Im Lipperfeld“ nahe des Centro Oberhausen in der Nacht zu Sonntag ist jetzt ein erster Tatverdächtiger festgenommen worden. Er soll am Tod eines Mannes (28) beteiligt gewesen sein.

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Der Tatverdächtige (20) meldete sich nach den Medienberichten mit Täterbeschreibungen selber bei der Polizeiwache in Bottrop. Er gab zu, an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen zu sein.

Tödlicher Streit brach im Bus aus

Zu dem Streit zwischen dem Opfer (28) und drei Männern kam es im Nachtexpress der Linie 21 auf dem Rückweg vom „Polonia Music Festival“ in der Turbinenhalle.

Der Busfahrer warf beide Gruppen an der Haltestelle „Im Lipperfeld“ aus dem Bus. Dort ging der Streit weiter, bis die drei Männer Messer zückten und zustachen.

Täter stachen auf am Boden liegende Männer ein

Die Gruppe flüchtete. Augenzeugen berichteten, dass zwei von ihnen auf der Flucht stürzten. Die Messer-Angreifer stachen daraufhin auf die am Boden liegenden Personen ein.

Sie blieben mit schweren Bauch- und Halsverletzungen auf der Bustrasse zurück. Notärzte brachten einen 28-Jährigen unter laufender Reanimation ins Krankenhaus. Nur drei Stunden nach der Tat erlag er aber seinen schweren Verletzungen.

Mordkommission befragt 20-Jährigen

Der Festgenommene wird jetzt intensiv von Beamten der Mordkommission befragt - auch, um die beiden anderen Tatverdächtigen zu ermitteln.

(lin/dso)

 
 

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