Bau eines Schnellwegs für Radler prüfen

Denise Ludwig

Mehr Menschen aufs Rad bringen – das ist Anliegen von SPD, FDP, Grünen und CDU. Die vier Fraktionen und Gruppen einigten sich in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause auf einen interfraktionellen Antrag, dem der Rat einstimmig folgte. Die Stadtverwaltung soll demnach in diesem Jahr im Planungsausschuss über die bisherige Radverkehrspolitik und die verschiedenen Sachstände zu den Anträgen in Oberhausen berichten. So fordert die CDU, einen Radgipfel mit Nachbarstädten einzurichten. Er soll dem fachlichen Austausch dienen und Chancen der Zusammenarbeit aufzeigen. Speziell der Regionalverband Ruhr (RVR) solle eingebunden werden. Außerdem soll geprüft werden, ob Radschnellwege in Oberhausen mit Anbindungen an den RS 1 möglich sind. Dazu gehöre auch eine mögliche Nord-Süd-Verbindung, die den Kanal Richtung Alt-Oberhausen überwindet. Die Ampelkoalition fordert außerdem, sich bei der nächsten Fortschreibung des regionalen Radwegenetzes beim RVR für die Aufnahme der Flachglasstrecke einzusetzen. Zudem soll eine Marketingkampagne entwickelt werden, die bei mehr Bürgern Lust aufs Radfahren weckt.