Ansturm auf den Wertstoffhof

Cengiz Hazineda, Leiter des Wertstoffhofes, hatte viel zu tun.
Cengiz Hazineda, Leiter des Wertstoffhofes, hatte viel zu tun.
Foto: WBO
Die Oberhausener fühlen sich zum Frühjahrsputz animiert: In nur fünf Tagen wurden 184 Tonnen Müll, darunter Sperrmüll und Grünabfälle, abgegeben.

Oberhausen.. Das schon fast sommerliche Wetter der vergangenen Tage sorgt nicht nur dafür, dass es die Oberhausener in Scharen in die Cafés und Biergärten in der Stadt zieht. Vielmehr fühlt sich der eine oder andere Mitbürger auch dazu animiert, den Frühjahrsputz in Haus und Garten zu starten: Teilweise mehr als 400 Oberhausener am Tag brachten in dieser Woche ausgemusterte Elektrogeräte, Sperrmüll oder Grünabfälle zum Wertstoffhof der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH (WBO) an der Buschhausener Straße. „Der Spitzentag war allerdings letzten Samstag, an dem es in etwa das doppelte Aufkommen gab“, heißt es von Sprecherin Andrea Rupprath.

„Seit Ende letzter Woche gibt es einen verstärkten Ansturm auf unseren Wertstoffhof – insofern mag die These, dass die Oberhausener ‘Frühjahrsputz’ machen, stimmen“, so Rupprath. Auch in den vergangenen Jahren habe es um, beziehungsweise nach Ostern auf dem Wertstoffhof mehr zu tun gegeben als zu anderen Zeiten im Jahr.

Wartezeiten möglich

Zwischen dem 10. und dem 14. April wurden so insgesamt 184 Tonnen Müll auf dem Wertstoffhof gesammelt. Die größten Mengen fielen dabei beim Sperrmüll (87 Tonnen) und bei den Grünabfällen (fast 40 Tonnen) an. Doch wie die Sprecherin berichtet, seien zudem Elektroschrott, Renovierungsabfälle wie etwa Farbreste, sowie Bauschutt angefallen.

Nachdem der Andrang am Mittwoch und gestrigen Donnerstag wieder etwas geringer war, rechnet die WBO damit, dass am Samstag wieder mehr Betrieb herrschen wird. „Dann können zu Stoßzeiten, die leider nicht vorhersehbar sind, auch schon mal Wartezeiten von einer halben bis dreiviertel Stunde anfallen“, bittet Rupprath um Verständnis, sollte es zu Verzögerungen kommen. „Unsere Wertstoffmitarbeiter geben aber alles, um die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten.“

EURE FAVORITEN