23 Händler beschicken den Oberhausener Feierabendmarkt

Genießen, miteinander plaudern, einkaufen – all das soll der Feierabendmarkt auf dem Sapo-Platz bieten. In anderen Städten – wie hier in Gladbeck – sind Feierabendmärkte sehr beliebt.
Genießen, miteinander plaudern, einkaufen – all das soll der Feierabendmarkt auf dem Sapo-Platz bieten. In anderen Städten – wie hier in Gladbeck – sind Feierabendmärkte sehr beliebt.
Foto: Funke Foto Services
23 Händler beim neuen Feierabendmarkt dabei. Sie sollen den Saporishja-Platz in Oberhausen zweimal im Monat zum Treffpunkt nach der Arbeit machen.

Oberhausen.. Gourmet-Steaks, Kaffee-Spezialitäten oder Pütt-Mode: Ab dem 28. April wird es das auf dem Oberhausener Feierabendmarkt zu kaufen geben. Die Planungen für den Markt sind nun abgeschlossen, wie die Organisatoren mitteilten. Auch die Genehmigung der Stadt liegt vor.

„Der Feierabendmarkt soll zu einem Treffpunkt für gesellige Feinschmecker werden“, sagt Heinz Wagner vom Kulturzentrum K14. Dafür kommen jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat rund 23 Händler zum Saporishja-Platz. Von 16 bis 20 Uhr präsentieren die Verkäufer ihre Waren – auch acht Oberhausener Händler sind beim Start dabei. Darunter die Geschwister Koppers, die Kleidung im Pütt-Design dabei haben, oder Michael Matuszak, der mit seinem Burrito Foodtruck auf dem Sapo-Platz vorfährt. Andere Händler kommen aus Nachbarstädten – wie Tobias Thüner aus Dortmund, dessen „Steak-Schmiede“ Spitzen-Fleisch aus Amerika oder Spanien servieren möchte. Außerdem gibt’s Obst und Gemüse, Brot, Blumen, Wein und Bier, Whisky und Capuccino, Italienisches und Currywurst.

Bereicherung für die City

Endgültig ist die Liste der Händler aber nicht. „Zwischen den Stammhändlern wird es immer wieder Wechsel geben. Mal kommt ein neuer Händler zum Markt, mal geht einer“, sagt Wagner. Außerdem würden stets Plätze für Händler freigehalten, die sich spontan melden. Doch auf dem Feierabendmarkt soll es nicht nur um das Kaufen gehen: „Wir haben vor, jedem Feierabendmarkt etwas Künstlerisches oder Musikalisches mitzugeben.“ So wird der vom „Weißen Dinner“ bekannte Musiker Alex Marone am 28. April dabei sein.

„Wir haben versucht, den Markt so offen wie möglich zu gestalten, sodass die Stände sich gegenseitig anschauen“, erklärt Uwe Muth, Geschäftsführer der Agentur Sensitive Colours. „Aber auch der Saporishja Platz soll im Blick bleiben.“ Die offene Gestaltung werde auch bei den Auftritten der Künstler beibehalten. „Es wird keine Bühnen geben, sondern es wird direkt auf dem Platz aufgetreten“, schildert Muth. Das habe den Vorteil, dass die Besucher selbst entscheiden können, ob sie beim Auftritt zuhören möchten, oder nicht.

Konzept weiter entwickeln

Astrid Schöpker, Citymangerin für Alt-Oberhausen, war von dem Konzept von Anfang an überzeugt: „Der Markt ist eine Bereicherung für die City. Wir haben versucht, das Projekt so viel wie möglich zu unterstützen.“ Das CityO-Management hat bereits Plakate angebracht. Auch Hans-Dietrich Kluge-Jindra, Leiter der Stadtbibliothek, freut sich über das Angebot: „Der Markt passt hier genau rein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch laufen wird.“ Das Bert-Brecht-Haus sei bis zum Ende des Marktes geöffnet. Vielleicht, so Kluge-Jindra, werde man weitere Ansätze rund um den Markt entwickeln.

Das wünscht sich auch Astrid Schöpker von den umliegenden Gastronomen: „Wir hoffen, dass sie sich etwas rund um den Feierabendmarkt einfallen lassen.“

Im Mai findet der Feierabendmarkt aufgrund der Feiertage am 12. und am 19. Mai statt.

Wer beim Feierabendmarkt auftreten möchte, kann sich mit den Organisatoren in Verbindung setzen.

„Wer List hat zu spielen, soll sich bei uns melden. Egal ob Poetry-Slam, Rap oder Chorgesang“, sagt Uwe Muth.

Weitere Infos gibt es im Internet: feierabendmarkt-oberhausen.de und auf Facebook.

 
 

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