Umsatz-Plus und Personalaufbau: Glänzende Zeiten für Trilux

LED-Leuchtenmontage im Hüstener Trilux-Werk
LED-Leuchtenmontage im Hüstener Trilux-Werk
Foto: Ted Jones/WP

Hüsten..  Auf deutlichem Wachstumskurs befindet sich der Hüstener Leuchtenhersteller Trilux. Im Geschäftsjahr 2014 und im ersten Halbjahr 2015 wurde der Umsatz um jeweils sieben Prozent gesteigert. „Im Gesamtjahr 2015 erwartet die Trilux-Gruppe sogar ein zweistelliges prozentuales Umsatz-Plus“, berichtet der Generalbevollmächtigte der Trilux-Gruppe, Michael Huber.

Im Jahr 2014 setzte die Trilux-Gruppe 550 Millionen Euro mit Lichtlösungen im professionellen Bereich um. Installiert wurden Trilux-Leuchten zum Beispiel in Industriehallen, Büros, Pflege-Einrichtungen oder Schulen. Seine Position auf dem Leuchtenmarkt macht das Unternehmen Trilux mit folgender Einschätzung deutlich: „Mit einem Umsatz-Plus von sieben Prozent liegen wir deutlich über dem Branchendurchschnitt.“

Sehr gute Auftragslage

Nachdem im Sommer 2015 bereits Zusatzschichten im Hüstener Stammwerk gefahren worden waren, bezeichnet Trilux auch die aktuelle Auftragslage weiterhin als „sehr gut“. Diese gute wirtschaftliche Lage macht sich auch in anderen Kennzahlen bemerkbar: Trilux steigerte die Belegschaftsstärke in Hüsten von rund 1300 Mitarbeitern Anfang 2014 auf derzeit rund 1400 Beschäftigte. Dieser Personalzuwachs sei zum einen auf Neueinstellungen und zum anderen durch Versetzungen innerhalb der Trilux-Gruppe zustande gekommen. Weltweit beschäftigt Trilux rund 5000 Mitarbeiter.

Im vergangenen Jahr investierte die Trilux-Gruppe insgesamt 47 Millionen Euro, schwerpunktmäßig in Technologie und Know-how. Diese Investitionen sind ein Spiegelbild für den Konjunktur-Motor in der Leuchtenindustrie. Denn aufgrund der LED-Technik sind energieeffiziente Sanierungen bestehender Lichtsysteme für immer mehr Kunden lukrativ. „LED bietet heute qualitativ hochwertiges Licht, das die Energiekosten gegenüber herkömmlichen Beleuchtungsanlagen um 60 bis 80 Prozent senkt“, berichtet Trilux und verweist darauf, dass die Strategie aufgegangen sei, die Kunden mit Dienstleistungen von der Planung bis hin zur Finanzierungsberatung und Beantragung von Fördermitteln zu unterstützen.

Neben der Stromersparnis punkte Trilux bei den LED-Leuchten auch mit gesundheitsfördernden Lichtfarben.Biologisch wirksames Licht könne die Konzentration fördern oder Genesungsprozesse unterstützen. Diese Verkaufsargumente kämen besonders in den Lichtanwendungsfeldern Bildung, Gesundheit und Büro zum Tragen.

Neue Firmenkooperation

Einen weiteren großen Schritt in die Leuchtenzukunft hat Trilux vor Kurzem mit einer Firmenkooperation gemacht: Trilux arbeitet jetzt mit dem weltweit führenden Sensorhersteller Steinel mit Sitz in Herzebrock-Clarholz (bei Gütersloh) zusammen. Steinel ist dabei weiterhin ein eigenständiges Unternehmen, an dem Trilux nicht durch Gesellschafter-Anteile beteiligt ist.

Der Clou der Kooperation besteht darin, dass beide Unternehmen im Herbst 2015 das Lichtmanagementsystem „LiveLink“ auf den Markt gebracht haben. Mit dieser App kann die Planung (Leuchten-Konfiguration), Installation und Nutzung deutlich vereinfacht werden. Das neue Lichtmanagement-System könne Beleuchtungswünsche von Kunden schneller, sicherer und kostengünstiger realisieren, so Trilux. Aufrund der besonderen technischen Feinheiten sieht Trilux in der App ein einzigartiges Produkt auf dem Markt für Lichtmanagementlösungen.

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