Lichtforum setzt auf Ausstellungslabor: „Kein reines Museum“

Bereits im Herbst 2011 wurden die in Neheim gelagerten  historischen Lampen- und Leuchtenbestände inventarisiert.
Bereits im Herbst 2011 wurden die in Neheim gelagerten historischen Lampen- und Leuchtenbestände inventarisiert.
Foto: WP Ted Jones
„Zum Aufgabenbereich des Lichtforums NRW gehört es weiterhin, eine Konzeption zur gegenwärtigen und künftigen  Anwendung von Licht und Beleuchtung unter Einbeziehung der geschichtlichen Entwicklung zu veröffentlichen. Es ist aber von vornherein nicht an ein reines historisches Museum, sondern an ein Ausstellungs-Labor, in dem insbesondere junge Besucher zum Mitmachen eingeladen werden, gedacht worden.“

Neheim.. Dies erklärte auf Anfrage unserer Zeitung der Geschäftsführer des in Neheim ansässigen Lichtforums NRW, Dennis Köhler, mit Blick auf die Äußerungen von Peter Kleine. Der städtische Kulturbüro-Leiter hatte im Bezirksausschuss Neheim gesagt: „Über die Idee eines Leuchtenmuseums sollte man sich wegen fehlender Finanzmittel nicht mehr ernsthaft Gedanken machen.“

Die Tatsache, dass das Lichtforum NRW bisher ein Konzept für eine moderne Präsentation von Licht und Beleuchtung zwar erarbeitet, aber noch nicht veröffentlicht habe, hänge mit fehlenden Rahmenbedingungen zusammen, so Köhler. Zu den vorrangigeren Aufgaben des Lichtforums gehörten die Organisation der Lichtwoche Sauerland und die Förderung innovativer Konzepte in der heimischen Leuchtenindustrie.

„Ein Konzept für eine moderne Lichtpräsentation könnte durchaus zügiger veröffentlicht werden, wenn noch mehr Betriebe Mitglied des Lichtforums werden würden und insofern der finanzielle Rahmen der Forumsarbeit weiter gesteckt werden könnte“, so Köhler. Nicht zuletzt sei aber auch eine öffentliche Förderung nötig.

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