Gisela Schulte leitet jetzt den CDU-Ortsverband Neheim

Die CDU Neheim ernannte Heinz Hesse
Die CDU Neheim ernannte Heinz Hesse
Foto: WP

Neheim.  (ad) Gisela Schulte ist die neue Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Neheim. Die 53-jährige Bankkauffrau aus Neheim wurde von den versammelten Mitgliedern einstimmig gewählt.

Ihr Amtsvorgänger Heinz Hesse, der nach insgesamt fast 25 Jahren an der Spitze der CDU Neheim nicht mehr für den Vorsitz kandidiert hatte, wurde einstimmig von den Mitgliedern zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Gisela Schulte sieht als vordringliche Aufgaben als Ortsunionsvorsitzende: Mitglieder gewinnen, Themen vor Ort aktiv aufnehmen und ein besonderes Augenmerk auf Bildung, Schulsystem und die Zukunft der Innenstadt legen. Gisela Schulte ist verheiratet, hat zwei Söhne, seit vielen Jahren gehört sie dem CDU-Ortsvorstand an, sie ist auch stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes. Zu ihren Stellvertretern wurden Karolin Kaiser und Michael-Robert Wittershagen gewählt. Neu im Vorstand sind Tobias Hartmann als Geschäftsführer und Pressesprecherin Elisabeth Bormann. Verstärkt wird der Vorstand mit 14 Beisitzern. Der geschäftsführende Vorstand hat nun ein Durchschnittsalter von 37 Jahren.

Zu Schultes ersten Gratulanten gehörten ihr Amtsvorgänger Heinz Hesse, CDU-Landtagsabgeordneter Klaus Kaiser, Rosemarie Goldner und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Klaus Büenfeld. Vor den Wahlen ging Hesse in seinem letzten Rechenschaftsbericht auf die Planung eines Factory Outlet Centers (FOC) in Werl ein. „Ich bin mal gespannt, was noch alles passiert, wenn im Sommer 2013 das Planverfahren eingeleitet wird“, so Hesse.

Gesunkene Mitgliederzahl

Hesse bedauerte, dass die Mitgliederzahlen gesunken sind. Momentan liegen sie bei 285. „Als ich mein Amt 1995 antrat, hatte wir 325 Mitglieder. Wir haben seitdem 40 verloren, das sind 12,3 Prozent. Trotzdem stehen wir mit dem Mitgliederschwund immer noch relativ gut da.“ Hesse stellte eine Statistik vom 31. Dezember 1999 bis 31. Mai 2013 über den CDU - Mitgliederrückgang vor: Stadtverband Arnsberg = 31 Prozent, HSK = 26,8, Ortsverband = 9,05, Bundespartei = 25,3. „Ich werde dennoch und gerade jetzt nicht müde auf die Bedeutung neuer Mitglieder hinzuweisen, denn auch das Ehrenamt innerhalb der Partei ist durch den Mitgliederschwund gefährdet. Wir brauchen weiterhin neue und junge Mitglieder“, so Hesse. Er wies in diesem Zusammenhang auf die gute Arbeit der Jungen Union hin. Der scheidende Vorsitzende bedankte sich nach seinem 24. Bericht in knapp 25 Jahren (es fehlen 48 Tage) bei allen, die ihn unterstützt und mit konstruktiven Vorschlägen unterstützt haben.