7000 Stunden ehrenamtliche Arbeit Im Basislöschzug 1

Ehrungen und Beförderungen standen im Basislöschzug 1
Ehrungen und Beförderungen standen im Basislöschzug 1
Foto: WP

Neheim/Voßwinkel..  Zu ihrer ersten gemeinsamen Jahresdienstbesprechung kamen die Angehörigen des Basislöschzugs 1 der Arnsberger Feuerwehr von den Einheiten aus Neheim und Voßwinkel zusammen. Der leitende Basislöschzugführer Sascha Ricke begrüßte die zahlreichen Gäste.

Unter ihnen befanden sich die stellvertretende Bürgermeisterinder Stadt Arnsberg Rosemarie Goldner, die Ratsmitglieder Petra Senske, Gisela Schulte, Martin Werner und Michael Jolmes, der stellvertretende Leiter der Arnsberger Feuerwehr Harald Kroll, der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Franke, die Partnerinnen und Partner der Wehrleute sowie die Ehefrauen der verstorbenen Kameraden des Basislöschzugs. Auch das Führungsteam Reiner Schulze als örtlicher Löschzugführer in Neheim, Martin Neuhaus als Löschgruppenführer in Voßwinkel und Stephan Kamski als Leiter der ABC/Dekon-Komponente wurde von Ricke herzlich willkommen geheißen.

Der Basislöschzug Neheim/Voßwinkel besteht zur Zeit aus 194 Mitgliedern, von denen 113 als Einsatzkräfte im Alter von 18 bis 60 Jahren ihren ehrenamtlichen Dienst am Nächsten tun. 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren gehören der Jugendfeuerwehr an, und 41 Kameraden komplettieren als Mitglieder der Ehrenabteilung den Basislöschzug. Bei den Einsätzen des Jahres 2014 leisteten die ehrenamtlich tätigen Männer und Frauen des Basislöschzugs insgesamt 1662 Einsatzstunden. Ohne eine entsprechende Ausbildung, regelmäßige Übungsdienste und weitere Veranstaltungen zur Erhaltung der Einsatzfähigkeit wäre es nicht möglich, dieses zum Glück leicht rückläufige Einsatzaufkommen professionell abzuarbeiten.

Viele Beförderungen

Im Jahr 2014 wurden so weit mehr als 7000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Dank auch an Partnerinnen und Partner der Einsatzkräfte Basislöschzugführer Ricke dankte aber auch den Partnerinnen und Partnern der Einsatzkräfte, die nicht nur während des Einsätze und Übungen auf ihre Liebsten verzichten müssen, sondern auch immer dann tatkräftig mit anpacken, wenn sie gebraucht werden. Ohne diese Hilfe wäre die Durchführung vieler Veranstaltungen der Wehrleute gar nicht möglich.

Der stellvertretende Leiter der Arnsberger Feuerwehr, Harald Kroll, konnte anschließend zahlreiche Beförderungen vornehmen, was für ihn, wie er betonte, zu seinen schönsten Pflichten gehöre. Befördert wurden Charlin Piepjohn zur Feuerwehrfrau, Mahmut Celik zum Feuerwehrmann und Daniela Junold zur Oberfeuerwehrfrau. Marius Backs, Pascal Haake, Christian Hilgers, Andre Stecken und Sandro Gonzalez erhielten das Dienstgradabzeichen des Oberfeuerwehrmannes, und zum Hauptfeuerwehrmann wurde Markus Danne-Rasche ernannt. Den Dienstgrad des Unterbrandmeisters bekleiden künftig Daniel Kramer, Julian Knobloch und Kilian Schulte. Schließlich wurden Max Hauschulte zum Oberbrandmeister und Stefan Vorneweg sowie Sven Wrede zu Hauptbrandmeistern befördert.

Rosemarie Goldner zeigte sich in ihrem Grußwort beeindruckt von der Schlagkraft, der Qualifikation und dem großen ehrenamtlichen Engagement der Wehrleute aus Neheim und Voßwinkel und dankte ihnen im Namen der Stadt herzlich für die geleistete Arbeit.

Ein solcher Einsatz sei nicht selbstverständlich.

HINTERGRUND

Für 60 Jahre Feuerwehrdienst wurden Heinrich Knobloch, Heinrich Roland und Willi Post mit der Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehren in NRW geehrt.

Für 25 Jahre Pflichterfüllung in der Arnsberger Feuerwehr erhielten Meinolf Becker, Martin Bürmann, Martin Neuhaus und Martin Weische das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes NRW in Silber.

In die Ehrenabteilung der Feuerwehr wurden Hubert Müller, Karl-Josef Spieker, Werner Schnurpfeil, Ludger Christiani, Michael Jolmes und Dieter Brumberg aufgenommen.

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