250 junge Buchen gepflanzt

Hüsten / Müschede..  Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz zwischen Hüsten und Müschede sind über die Jahre zahlreiche seltene Vögel und Pflanzen heimisch geworden. Um die Artenvielfalt in diesem Naturparadies zu erhöhen, hat die NABU-Stiftung „Nationales Naturerbe“ gemeinsam mit Mitarbeitern der „KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft“ am gestrigen Freitag insgesamt 250 junge Buchen - bis zu 1,30 Meter groß - gepflanzt.

Die NABU-Stiftung „Nationales Naturerbe“ ist seit etwa vier Wochen Eigentümerin der rund 111 Hektar großen Fläche am Spreiberg. Dort sind zahlreiche seltene Arten in dem vielfältigen Schutzgebiet heimisch geworden, weil die ehemaligen Militärflächen über Jahrzehnte nicht intensiv landwirtschaftlich bewirtschaftet und so nicht durch Dünger und Pestizide belastet wurden.

Für Öffentlichkeit weiter zugänglich

Neben Heide- und Feldlerche, Braunkehlchen und Neuntöter finden dort auch bedrohte Orchideenarten wie das Gefleckte Knabenkraut einen geschützten Raum. Die NABU-Stiftung will die alten Obstbestände und naturnahen Laubwälder am Spreiberg erhalten und die wertvollen Trockenrasen extensiv beweiden lassen. Mit der Pflanzung der Buchen soll neben dem dortigen Fichtenbestand der Laubwald vergrößert werden - als neue Mischbewaldung.

„Die sich selbst säenden Sträucher auf dem weitflächigen Gelände sollen auf derzeitigen Bestand gehalten werden, um diese nicht verwildern zu lassen. Das gesamte Gelände wird auch zukünftig für die Öffentlichkeit zum Naturerleben zugänglich bleiben“, so Christian Unselt, Vorsitzender NABU-Stiftung Nationales Naturerbe.

 
 

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