Zukunftswerkstatt 50 Plus will Ehrenamt bündeln

Foto: Stadt Herdecke

Herdecke. Die Arbeitsgruppe „Ehrenamt und Bürgerbeteiligung“ der Herdecker Zukunftswerkstatt 50 Plus traf sich jetzt zu ihrem Arbeitskreis in den Räumen des Begegnungszentrums Westende. Während der Zukunftswerkstatt im Januar war von den Teilnehmern ein ganzes Bündel an Ideen in den Raum gestellt worden. Auf dieser Basis erarbeiteten die 13 Arbeitskreismitglieder nun einen Prioritätenkatalog.

Ein wesentlicher Punkt auf dieser Wunschliste des Arbeitskreises Bürgerbeteiligung ist, wie auch schon bei der Zukunftswerkstatt geäußert, die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für das Ehrenamt. Hierfür wurde nun ein Unterausschuss gebildet, der sich eingehend mit den Möglichkeiten zur Gründung einer solchen Stelle befassen und notwendige Schritte ausloten wird. Die Sondierungsarbeit soll schließlich in ein schlüssiges Konzept für dieses Vorhaben münden.

Wie möchte ich
im Alter leben?

Das Forum Herdecker Zukunftswerkstatt 50 Plus steht unter dem Motto: „wie möchte ich im Alter in Herdecke leben“. Es werden Pläne und Entwürfe entwickelt, wie das Lebensumfeld eines Jeden in der Ruhrstadt besser gestaltet werden kann. Jeder, der einen Wunsch für seine Nachbarschaft, seinen Stadtteil oder für die ganze Stadt hat, kann an dieser Werkstatt teilnehmen. Die Bürger sollen mitentscheiden, denn sie wissen am besten, welche Angebote in ihrer Kommune fehlen und welche Strukturen sich verbessern lassen.

Die Stadt hat sich bei dem Projekt „Aktiv im Alter“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beworben und den Zuschlag erhalten. Das Projekt hat zum Ziel, Ideen zusammen zu tragen, wie sich ältere Bürgerinnen und Bürger in ihrer Kommune engagieren möchten.

 
 

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