Wetter setzt bei Regionale auf Wasserwerk

Wetter/Herdecke..  Am 9. Dezember muss das Konzept für die Regionale 2022/2025 stehen und in der Landeshauptstadt Düsseldorf vorliegen. Mit Hochdruck haben der Ennepe-Ruhr-Kreis, die Städte Hagen, Schwerte und Fröndenberg sowie der Regionalverband Ruhr (RVR) an der Bewerbung des Ruhrtals für dieses Strukturförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen gearbeitet. In Kürze wollen die Verantwortlichen inhaltliche Schwerpunkte veröffentlichen. Gemeinsam wollen die Partner Landesgelder für zukunftsweisende Kooperationsprojekte in die Region holen.

Während für Herdecke das Koepchenwerk diesbezüglich eine wichtige Rolle spielt, sieht auch Manfred Sell als Fachbereichsleiter Bauen der Verwaltung Wetter in diesen Bemühungen „ein positives Sprungbrett“ für die Harkortstadt. Auf Anfrage der Grünen sagte er nun, dass sich die Stadt Wetter über die Arbeitsgruppe Ruhrstauseen in Sachen Regionale auf das Wasserwerk Volmarstein fokussiere. Dieses will die AVU – wie berichtet – Ende 2018 aufgeben, dort stehen dann laut Sell „schöne Flächen zur Verfügung“.

Idee: Gastronomie und Übernachtung

Die laufenden Gespräche zwischen der Stadt Wetter und AVU beinhalten sowohl Aspekte wie Ankauf und Nutzung oder auch Ideen zum „architektonisch schönen Gebäude, das es baulich zu ertüchtigen gilt. Dort könnte man beispielsweise die Geschichte der Wassergewinnung darstellen, eventuell in Verbindung mit Gastronomie oder Übernachtungsmöglichkeiten“, sagte Sell, der dort auch einen neuen Ankerpunkt für den Ruhrtalradweg wähnt.

Zum Konzept gehört zudem die historische Seilhängebrücke als Verbindung zur Ruhrinsel bzw. zum Kraftwerk Harkort mit dem denkmalgeschützten Turbinenhaus. Sell: „Wir wollen die Ruhrinsel zugänglich machen, um dort auf Flora und Fauna hinzuweisen.“ Es gehe um eine naturnahe Nutzung mit wenigen baulichen Veränderungen.

 
 

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