Weihnachtsmarkt wird zum Ort der Begegnung

Die bunte Budenstadt in der ESV war auch diesmal wieder ein Ort der Begegnung.
Die bunte Budenstadt in der ESV war auch diesmal wieder ein Ort der Begegnung.
Foto: Ina Choinowski
Alle Jahre wieder ist der Adventsmarkt in der Evangelischen Stiftung Volmarstein ein ganz besonderes Ereignis für Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter, Freunde und Besucher. Ein Bummel durch die Budenstadt ist ein Genuss für alle Sinne.

Wetter.. Schon von weitem verkündete Weihnachtsmusik ein festliches Ereignis in der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Der Duft von frisch gebrannten Mandeln und heißem Glühwein lud zu einem gemütlichen Spaziergang über den Adventsmarkt im Zentralbereich der ESV ein. Bei entspannter Atmosphäre konnten die Besucher, die aus Wetter und Umgebung angereist waren, hier an zwei Tagen bummeln, staunen und vieles entdecken. Denn der Adventsmarkt ist jedes Jahr wieder eine Veranstaltung der besonderen Art.

Herdecker Akkordeon-Orchester

Neben süßen und deftigen Leckereien boten die Bewohner der Stiftung nämlich wieder allerhand selbsthergestellte Artikel an. Von selbst gemachten Marmeladen über frisch gebackenes Brot bis hin zu selbstgemalten Bildern war für die Besucher alles dabei. Kleine Trödelecken und Schmuckstände begeisterten die Gäste mit außergewöhnlichen Geschenkideen.

Auch für ein buntes Programm und jede Menge Attraktionen war an diesem Wochenende gut gesorgt. An verschiedenen Plätzen des Adventsmarktes sorgten musikalische Live-Darbietungen etwa des Ersten Herdecker Akkordeon–Orchesters für eine Reise quer durch die Welt der Weihnachtslieder. Da schmeckten der heißen Kaffee und das Stück Kuchen noch mal so gut.

Ein echtes Highlight war in diesem Jahr das Musical „Der König kommt“, das von Bewohnern der Stiftung geprobt, einstudiert und vorgeführt wurde. Wochenlang hatte die Theatertruppe um Gerlinde Lüling, die auch für das aufwendige Bühnenbild verantwortlich zeichnete, dafür geprobt.

Und für die kleinen Besucher spielten das Hohnsteiner Puppentheater und auch das Kindertheater Lichtburg.

Besucher können auch basteln

Ein besonderer Gast des Marktes war diesmal Paralympics-Sieger Jochen Wollmert. Als Mitwirkender an dem Buch „Leidenschaften - Geschichten vom Leben mit Behinderung“ erzählte er darin und auch für die Besucher des Weihnachtsmarktes etwas über seine eigene Lebensgeschichte.

So gab es für die Gäste auf dem Weg durch die weihnachtliche Budenstadt eine Menge zu entdecken und auch auszuprobieren. Wer Lust hatte, konnte selbst Kerzen basteln, Holz schnitzen oder sich beim Schleifen von Metall an der Schmiede versuchen. Der Weihnachtsmarkt lockte aus diesem Grund nicht nur Bewohner an, sondern auch Familien, Freunde, Mitarbeiter und Angehörige.

Viel Mühe hatten sich die Bewohner der Stiftung schon lange im Vorfeld gegeben, um den Weihnachtsmarkt spannend und interessant zu gestalten. Das ganze Jahr über waren sie mit den Vorbereitungen und der Herstellung der verschiedenen Artikel beschäftigt. Vor allem in den vergangenen Wochen wurde fleißig geschreinert, getöpfert, gesägt, gemalt, gebastelt und gebacken. So entstand eine vielfältige Fundgrube für originelle und praktische Geschenke zum Weihnachtsfest.

Beim gemeinsamen Bummeln am Wochenende ging es aber nicht nur darum, schon einige Geschenke zu finden, sondern auch gemeinsam mit allen den Start in die Adventszeit zu feiern - mit heißem Glühwein, knackigen gerösteten Mandeln und gemütlicher Weihnachtsmusik.

 
 

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