Tod durch Handy

Den schlimmen Autounfall auf der B54 in Herdecke am 17. Februar 2014, bei dem eine 21-jährige Dortmunderin starb, nahmen nun die Fernsehleute von Spiegel-TV zum Anlass, auf die Unfallursache „tödliches Texten mit dem Handy“ hinzuweisen. Polizei und Staatswaltschaft hielten es für wahrscheinlich, dass die junge Frau in den Gegenverkehr geraten war, da sie nach ihrem Mobiltelefon griff.

Es sind verstörende Bilder, wenn zwei Freunde der Frau an dem Unglücksort vorbeifahren und die Vorgänge nacherzählen. Staatsanwältin Beatriz Föhring sagt, dass der Griff nach dem Handy nicht abschließend als Ursache ausgemacht werden kann, doch da die Dortmunderin kurz zuvor Nachrichten über ihr Smartphone erhielt, sei dies eine Erklärungsmöglichkeit. Auch das beteiligte Ehepaar, das in einem Landrover mit dem Auto der Frau zusammenprallte, berichtet von den Folgen (lebensgefährliche Verletzungen).

Wie auch immer man all dies aufnimmt und bewertet, als Botschaft bleibt: Finger weg vom Handy während des Autofahrens.

 
 

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