Thorsten Koch neuer Vorstand bei der Dörken AG

Herdecke..  Der Aufsichtsrat der Ewald Dörken AG hat Thorsten Koch zum neuen Vorstand des Unterneh­mens berufen. Der 51-Jährige ist verheiratet und hat drei Kinder, seine Tätigkeit in Herdecke beginnt im Januar 2016.

Nach einer Ausbildung zum Industriekauf­mann und dem Betriebswirtschaft-Studium war Koch u.a. für Philips Electronics als Geschäftsbereichsleiter in den USA tätig und leitete einige Tochterge­sell­schaf­ten von Philips im europäischen Ausland, etwa in Brüssel. Zuletzt war er 14 Jahre Vorsitzender der Ge­schäfts­führung und Divisions­leiter für das Handels­ge­schäft bei der Wagner-Gruppe in Markdorf am Bodensee. Wagner ist ein weltweit agie­render Her­steller von Geräten zur Oberflächen­be­schich­tung mit Pulver- und Nasslacken, Farben und an­deren flüssigen Materialien.

25 Jahre in der Verantwortung

Die Themen Farbe und Lacke sind Koch ebenso vertraut wie ein mittelständisches Familienunterneh­men. Neben der hohen fachlichen Qualifikation und der langen Auslandserfahrung sei dies genau der Aspekt, der nach einem langen Auswahl­verfahren den Ausschlag für Koch gegeben habe, hieß es in einer Mitteilung. Vorstandsmitglied Ute Her­minghaus: „Wir ha­ben einen Menschen ge­fun­­den, der unsere Werte teilt, und dem Wertschätzung, Of­fen­heit und Kooperation - kurz: das Miteinander - ebenso am Herzen liegen wie ziel­ge­rich­tetes, transpa­ren­tes und wirt­schaftliches Han­deln.“ Karl E. Dörken ergänzt: „Darüber hinaus ist Thorsten Koch ein sehr tech­nisch orientierter und strate­gisch denkender Mensch mit einer ausge­spro­chenen Nase für erfolgreiche Marktlösun­gen.“

Wie berichtet, hatten die beiden Vorstände aus der Gründerfamilie nach rund 25 Jahren in operativer Verantwortung eine neue Führungsstruktur im Blick: Die Holding verfügt künf­tig nur noch über ein Vorstands­ressort. Herminghaus und Dörken sollen der Dörken-Gruppe, die weiter durch die Familie kontrolliert wird, 2016 als Aufsichtsräte erhalten bleiben. Ein externer Vorstand habe sich durch die Alters­struktur und die noch fehlende Führungserfah­rung poten­zieller Nachfolger ergeben.

 
 

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